Fridays for Future bildet Menschenkette

Fridays for Future bildet Menschenkette

Mit einer Menschenkette am Bundesverkehrsministerium haben am Samstagmittag Hunderte Demonstranten eine Verkehrswende in Deutschland gefordert. Aufgerufen zu den Protesten hatte die Klimaschutzbewegung Fridays for Future, die zunächst keine eigenen Teilnehmerzahlen nannte. Die Teilnehmer reihten sich an einer roten Stoffbahn auf. Sie forderten einen stärkeren Ausbau von Bus- und Bahnverkehr bundesweit.

Menschenkette von Fridays for Future

© dpa

Eine Menschenkette vor dem Verkehrsministerium, in der die Teilnehmer ein rotes Band festhalten.

Es sei absurd, dass die Beschäftigten von deutschen ÖPNV-Betrieben für bessere Arbeitsbedingungen streiken müssen, teilte Fridays for Future im Internet mit. Der kostspielige Neubau von Autobahnen wie der A49 in Hessen müsse gestoppt werden. Die Klimaschützer lehnen eine Abholzung des Dannenröder Waldes (Vogelsbergkreis) für die Schnellstraße ab. Die Baukosten in dreistelliger Millionenhöhe sollten stattdessen in den ÖPNV investiert werden.
Auf der Demonstration waren auch Fahnen von Extinction Rebellion zu sehen. Die Umweltaktivisten hatten zuvor am Freitag in Berlin die Zentrale des Straßenbauunternehmens Deges wegen des Autobahnbaus blockiert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 10. Oktober 2020 15:05 Uhr

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