Keine Einigkeit im Senat bei Maßnahmen zu mehr Klimaschutz

Keine Einigkeit im Senat bei Maßnahmen zu mehr Klimaschutz

Der rot-rot-grüne Senat in Berlin ist sich uneins über weitere Maßnahmen für den Klimaschutz in der Hauptstadt.

Regine Günther, Verkehrssenatorin von Berlin

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Regine Günther (Bündnis 90/Die Grüne), Verkehrssenatorin von Berlin

Am 08. September 2020 haben sich die Senatoren nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zwar darüber beraten, aber keinen Beschluss gefasst. In den kommenden vier Wochen soll das Thema weiter diskutiert werden, um die noch offenen Fragen zu klären. Verkehrs- und Umweltsenatorin Regine Günther (Grüne) hatte im Senat einen Maßnahmenkatalog vorgestellt, der zum Beispiel vorsieht, mittelfristig keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr in Innenstadt zuzulassen, neue Stadtquartiere klimaneutral zu planen und eine Solarpflicht für sämtliche Neubauten einzuführen.
Berlin hat als erstes Bundesland bereits im vergangenen Dezember die Anerkennung der sogenannten Klimanotlage beschlossen. Damit verbunden ist die Absicht, über das frühere Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2050 gemessen an 1990 um 85 Prozent zu senken, noch deutlich hinauszugehen. Noch fehlen aber die konkreten Pläne für die Umsetzung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 8. September 2020 13:31 Uhr

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