Joints und Einschulung: Humor und künstlerische Freiheit

Joints und Einschulung: Humor und künstlerische Freiheit

Der Berliner Senat hat die Abbildung eines Joints bei einer BVG-Imagewerbung zum Thema Einschulung mit dem Hinweis auf die künstlerische Freiheit der Verkehrsbetriebe verteidigt.

Eine U-Bahn der Linie 8 in Berlin

© dpa

Die BVG hatte am 15. August mit Blick auf die neuen Erstklässler an den Schulen getwittert: «Einschulen, bitte! Achtung, heute sind wieder Schultüten in der Bahn.» Neben den üblichen Schultüten war auch ein gezeichneter Joint, im Szenejargon «Tüte», abgebildet. Nun antwortete der Senat auf eine AfD-Anfrage, dass in den U-Bahnhöfen vor allem der Linie 1 «Joints» konsumiert würden, sei zwar «illegal und wird von der BVG auch nicht toleriert». Es bilde «jedoch die Lebensrealität eines Teils der BVG-Fahrgäste ab». Und weiter: «Das Bild verweist darauf auf humoristische und zugespitzte Weise und fällt sicherlich unter die Meinungs- und künstlerische Freiheit der BVG.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 7. September 2020 11:01 Uhr

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