Betrunkener Geisterfahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Betrunkener Geisterfahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein alkoholisierter Autofahrer ist am Samstagmorgen auf der Berliner Stadtautobahn A100 in falscher Fahrtrichtung von Tempelhof bis zum Streckenende bei Moabit gerast.

Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf

© dpa

Ein Blaulicht der Polizei leuchtet auf.

Nur ein quer gestellter Polizeiwagen habe den 33-Jährigen an der Seestraße stoppen können, sagte ein Sprecher des Lagedienstes. Der Fahrer war demnach mit «deutlich mehr als 100 Stundenkilometern unterwegs».

Geisterfahrer rammt Polizeiwagen

Die Fahrt auf der falschen Fahrbahnseite begann am Tempelhofer Damm, Zeugen alarmierten die Beamten. Diese konnten den Wagen am Spandauer Damm auf der A100 entdecken und fuhren hinterher in Richtung Beusselstraße. Am Autobahnende bei der Seestraße war die Fahrt zu Ende. Der Falschfahrer rammte einen quer gestellten Polizeiwagen.

Auch Beifahrerin war stark alkoholisiert

Der Streifenwagen, der ihn verfolgte, fuhr auf das Auto des Mannes auf. Die beiden Beamten wurden leicht verletzt, alle anderen kamen nicht zu Schaden. Im Auto saß neben dem Falschfahrer auch eine 31 Jahre alte Beifahrerin, «beide stark alkoholisiert», so der Sprecher. Dass bei der Geisterfahrt auf der Autobahn nicht mehr passiert ist, liegt «vermutlich an der ruhigen Verkehrslage in der Nacht».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 11. Juli 2020 20:43 Uhr

Weitere Meldungen