Dobrindt: Rückzug vom Bund aus Lufthansa nach der Krise

Dobrindt: Rückzug vom Bund aus Lufthansa nach der Krise

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sieht in der umfassenden Finanzierung durch den Bund die Chance für die Lufthansa, wieder dynamisch durchstarten zu können. Dobrindt sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Zustimmung auf der Hauptversammlung macht den Weg frei für einen erfolgreichen «take off» der Lufthansa aus der Krise.» Sie könne nach dem Lockdown im Luftverkehr wieder abheben. «Das ist ein wichtiges Signal an die Beschäftigten und die Luftfahrtbranche insgesamt.» Aber: «Ziel bleibt, dass der Bund sich möglichst schnell wieder aus dem Unternehmen zurückzieht, wenn die Krise überwunden ist.»

Eine Passagiermaschine der Lufthansa setzt zum Landeanflug an

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Eine Passagiermaschine der Lufthansa setzt zum Landeanflug an.

Die Aktionäre des MDax-Konzerns stimmten am Donnerstagabend einer 20-prozentigen Kapitalbeteiligung der Bundesrepublik mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit zu und haben damit die Voraussetzung für das 9 Milliarden Euro schwere Hilfspaket geschaffen.
Vor der Entscheidung der Lufthansa-Aktionäre über das milliardenschwere Rettungspaket warben Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) noch einmal für das Angebot des Bunds. «Es liegt ein gutes Angebot auf dem Tisch, die Lufthansa-Aktionäre sollten es annehmen», sagte Scholz.
Der Bund bietet der Lufthansa und ihren mehr als einhunderttausend Beschäftigten «in einer beispiellosen Notlage» Unterstützung an, das Hilfspaket wahre zugleich «die berechtigten Interessen der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler.» Altmaier begrüßte die Entscheidung der EU-Kommission, das Stabilisierungspaket für den Luftfahrt-Konzern zu genehmigen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 26. Juni 2020 06:50 Uhr

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