Senat: Kein Bußgeld bei Maskenpflichtverstößen im ÖPNV

Senat: Kein Bußgeld bei Maskenpflichtverstößen im ÖPNV

In Berlin droht auch künftig kein Bußgeld für ÖPNV-Nutzer, die in Bus oder Bahn keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Darauf hat sich der Senat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei seiner Sitzung am 09. Juni 2020 verständigt.

  • Maskenpflicht in ÖPNV© dpa
    Eine Passantin mit Mund-Nasenschutz steigt am Morgen in die U-Bahn.
  • Coronavirus - Atemschutzmaske© dpa
    Aufnahme einer Atemschutzmaske vom Typ FFP3.
Die Pflicht, eine solchen Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt in Berlin bereits seit April. Der Senat hatte bei der Einführung aber bewusst darauf verzichtet, Verstöße mit Bußgeld zu ahnden.
In den vergangenen Tagen hat die Diskussion um das Thema an Fahrt gewonnen - wegen des Eindrucks, dass sich die Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln weniger diszipliniert als zuvor verhielten, was die Maskenpflicht betrifft. Dennoch will der Senat dem Vernehmen nach an der bestehenden Regelung nichts ändern. Allerdings soll es mehr Durchsagen auf S- und U-Bahnhöfen und in Bahnen und Bussen geben, die auf die Schutzregeln aufmerksam machen.
Zwei Personen stoßen in einer Kneipe mit Bier an
© dpa

Restaurants und Kneipen dürfen wieder lange öffnen

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 9. Juni 2020 15:10 Uhr

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