Mit 140 über Stadtautobahn: Sohn wird mit Mutter gestoppt

Mit 140 über Stadtautobahn: Sohn wird mit Mutter gestoppt

Ein Mann ohne Führerschein ist fast doppelt so schnell wie erlaubt über die Berliner Stadtautobahn A100 gerast und hat erfolglos versucht, der Polizei davonzufahren.

Blaulicht der Polizei

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Der 20-Jährige war am späten Samstagabend (22. Februar 2020) einer Zivilstreife auf der Rudolf-Wissell-Brücke aufgefallen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er fuhr demnach mit 140 Kilomtern pro Stunde in Richtung Dreieck Charlottenburg - erlaubt ist dort nur Tempo 80. Der Fahrer habe zudem andere Autos rechts überholt. Als die Beamten ihm Anhaltesignale gaben, bog er von der Autobahn ab und passierte bei Rot eine Ampel. Anschließend schaltete er schlagartig alle Lichter am Wagen aus und parkte rechts ein. Die Polizisten, die ihm folgten, sahen jedoch das Manöver und kontrollierten den Mann.

Auto von Polizei beschlagnahmt

Er hatte keinen Führerschein. Auf dem Beifahrersitz saß seine 42 Jahre alte Mutter, die Halterin des Wagens. Sie muss sich nun wegen Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Der junge Mann bekam eine Anzeige wegen eines Einzelrennens. Das Auto wurde beschlagnahmt.
Baustelle
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 24. Februar 2020 12:08 Uhr

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