Brandanschlag auf Bahn-Leitungen in Berlin-Karlshorst

Brandanschlag auf Bahn-Leitungen in Berlin-Karlshorst

Auf Leitungen und Kabel der Bahn in Berlin-Karlshorst ist ein Brandanschlag verübt worden.

Feuerwehr

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Die Polizei geht davon aus, dass politische Extremisten die Täter sein könnten, wie ein Sprecher am Montag (23. September 2019) sagte. Der S-Bahn- und Regionalzugverkehr auf der Strecke zwischen Ostkreuz und Erkner wurde unterbrochen oder umgeleitet. Die S-Bahn richtete einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Die Reparatur sollte den ganzen Montag dauern.
Das Feuer wurde in der Nacht zu Montag um 3.31 Uhr in dem Kabelschacht an der Zugstrecke nahe dem S-Bahnhof Karlshorst gelegt. Der genaue Ort war noch nicht bekannt. Das Feuer zerstörte Leitungen, mit denen die Bahn den Zugverkehr steuert. «Zahlreiche Signale und Weichen sind ausgefallen», sagte ein Bahnsprecher. «Auch die Kommunikationstechnik und die Fahrgastinformation waren betroffen.»
Viele Fahrgäste wurden wohl am Morgen von den Zugausfällen überrascht. Die S-Bahn twitterte: «Leider ist die komplette Fahrgastinformation auf den Bahnhöfen #Wuhlheide, #Köpenick, #Hirschgarten, #Friedrichshagen, #Rahnsdorf, #Wilhelmshagen und #Erkner ausgefallen, bitte informiert die anderen Fahrgäste über die aktuelle Situation.»
Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittelt. In den vergangenen Jahren verübten Linksextremisten immer wieder Brandanschläge auf Bahnanlagen. Zu Teil veröffentlichten sie im Internet Bekennertexte.
Störung im Nahverkehr
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Störungen im Nahverkehr

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 23. September 2019 11:11 Uhr

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