Andacht für die Opfer des Unfalls in der Invalidenstraße

Andacht für die Opfer des Unfalls in der Invalidenstraße

Eine Woche nach dem tödlichen Autounfall in Berlin ist in der St. Elisabeth-Kirche direkt am Unfallort eine erneute Andacht für die vier Opfer geplant (13. September 2019 um 19 Uhr).

Blumen und Kerzen

© dpa

Blumen und Kerzen liegen an der Kreuzung, an der vier Menschen bei einem Verkehrsunfall gestorben sind.

Die St. Elisabeth-Kirche ist zudem derzeit täglich für stilles Gedenken geöffnet. Am vergangenen Wochenende direkt nach dem Unfall hatten sich dort trauernde Menschen getroffen.

Umstände des Unfalls sind noch nicht vollständig aufgeklärt

Am vergangenen Freitagabend war ein Porsche Macan auf die Gegenfahrbahn geraten und dann von der Straße abgekommen. Der SUV rammte eine Ampel, überfuhr die vier Menschen auf dem Gehweg und durchbrach einen Bauzaun. Unter den Opfern befand sich auch ein dreijähriger Junge. Nach dem Unfall gab es einen Hinweis eines Zeugen, dass der 42-jährige Fahrer am Steuer einen epileptischen Anfall erlitten haben soll. Ob das tatsächlich so war, ist weiter unklar. Eine Ermittlungsgruppe der Polizei soll im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Umstände des Unfalls aufklären.

Anwohner fordern Tempo-30-Zone für die Umgebung

Weiterhin liegen Blumen und stehen Kerzen an der Unfallstelle an der Kreuzung Invalidenstraße und Ackerstraße. Ein Anwohner der Invalidenstraße startete am 12. September 2019 einen Aufruf im Internet, in dem er die dortige Einrichtung einer Tempo-30-Zone, Zebrastreifen, Ampeln und ein neues Konzept zur Verkehrsberuhigung für die Umgebung forderte. Mehr als 3500 Menschen unterschrieben bis zum Donnerstagnachmittag die Petition an die Senatsverkehrsverwaltung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 13. September 2019 13:02 Uhr

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