Wirtschaftssenatorin Pop: Wassertaxis in Berlin vorstellbar

Wirtschaftssenatorin Pop: Wassertaxis in Berlin vorstellbar

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop kann sich Wassertaxis in der Hauptstadt vorstellen.

Frühling in Berlin

© dpa

Neben den Ausflugschiffen könnten bald auch Wassertaxis über die Spree in Berlin fahren.

«Warum führen wir nicht auch in Berlin Wassertaxis ein? Selbstverständlich mit Elektroantrieb», sagte die Grünen-Politikerin dem «Tagesspiegel» (Sonntag, 28. Juli 2019). Berlin sei eine Stadt mit viel Wasser, wie viele andere Metropolen weltweit auch. Dort würden auch Wasserwege für den öffentlichen Nahverkehr genutzt, betonte Pop.

Berliner Wassertaxi bisher nur auf dem Papier

Die Idee eines Wassertaxis in Berlin ist nicht neu. Kapitän Gerhard Heß wollte sie mit seinem Unternehmen SpreeCab 2004 schon einmal umsetzen, scheiterte aber an verschiedenen Umständen. Die meisten Anlegestellen für Schiffe in Berlin befinden sich in privater Hand. Außerdem ist die Spree im Innenstadtbereich viel befahren, sodass ein schneller Transport der Gäste kaum möglich wäre.

Potsdamer Wassertaxi: Linienbus auf dem Wasser

Potsdam hat zwar ein Wassertaxi, das funktioniert aber eher wie ein Linienbus auf dem Wasser. Nach einem festen Fahrplan werden 13 Stationen bedient. Was in Berlin bisher nicht umgesetzt wurde, gehört in Venedig zum festen Bestandteil der Personenbeförderung. Wassertaxis sind dort bei Einheimischen und Touristen beliebt. Viele nutzen die schnellen Boote als Verbindung vom Flughafen zu den einzelnen Hotels.
Fähre der BVG Wannsee-Kladow
© Arne Janssen/BerlinOnline

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 29. Juli 2019 13:08 Uhr

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