Betrunkener Schwede stürzt mit E-Scooter auf Bordstein

Betrunkener Schwede stürzt mit E-Scooter auf Bordstein

Ein betrunkener Tourist ist in Berlin-Mitte gestürzt, als er mit einem E-Scooter eine Bordsteinkante hochfahren wollte. Der 26 Jahre alte Schwede zog sich bei dem Unfall in der Friedrichstraße am späten Donnerstagabend eine stark blutende Kopfplatzwunde zu, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Demnach wollte sich der Mann zunächst nicht behandeln lassen. Er trat in einem Rettungswagen gegen einen Kühlschrank und beschädigte diesen. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 2,23 Promille Atemalkohol wurden zuvor bei ihm gemessen.

E-Tretroller

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Ein Mann fährt mit einem E-Tretroller. Foto: Federico Gambarini/Archivbild

Am Mittwoch hatte die Polizei eine erste Bilanz zu Unfällen mit E-Scootern veröffentlicht. Insgesamt 21 Verkehrsunfälle mit vier Schwer- und 15 Leichtverletzten registrierten die Beamten in den ersten vier Wochen nach offiziellen Einführung der Roller in Berlin. Bei der überwiegenden Mehrzahl (18) waren die E-Scooter-Fahrer die Unfallverursacher. Als Hauptgrund für die Unfälle nannten die Beamten «Unachtsamkeit bei der Benutzung von E-Scootern». Zudem wurden elf Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen Trunkenheit eingeleitet.
Am Dienstag hatte die Polizei schwerpunktmäßig E-Tretroller in der Nähe des Alexanderplatzes kontrolliert und dabei innerhalb einer Stunde 21 Menschen gestoppt. Elf von ihnen wurden wegen Verstößen sofort zur Kasse gebeten. Die Polizei appellierte erneut dringend an die Nutzer, sich vor dem Start mit dem Roller vertraut zu machen, nicht betrunken zu fahren und einen Helm zu tragen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 19. Juli 2019 12:40 Uhr

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