Opposition bemängelt schlechte Brücken-Situation in Berlin

Opposition bemängelt schlechte Brücken-Situation in Berlin

Die Opposition im Abgeordnetenhaus hat der Koalition vorgeworfen, zu wenig für die Infrastruktur in der Hauptstadt zu tun.

Mühlendammbrücke in Berlin

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Die Mühlendammbrücke in der Nähe des Alexanderplatzes.

Die Brücken seien zu Tode gespart worden, sagte der FDP-Abgeordnete Henner Schmidt am Donnerstag (06. Juni 2019) in der Plenarsitzung. Es werde zu wenig getan. Wenn rechts und links die Brücken zusammenfielen, dann müsse mit Nachdruck gehandelt werden. Zuletzt waren in Berlin mehrere Brückenabschnitte gesperrt worden, weil sie saniert werden müssen, darunter die Salvador-Allende-Brücke. Einschränkungen gibt es auch bei der viel befahrenen Elsenbrücke am Treptower Park und der Mühlendammbrücke in Mitte.

Fraktionen weisen Vorwürfe zurück: Investitionen eingeplant

Die Koalitionsfraktionen wiesen die Vorwürfe zurück. Der Linken-Abgeordnete Harald Wolf betonte, dass es eben auch Zeit brauche, um Fehlstellungen der Vergangenheit zu verändern. «Wir werden systematisch in die Infrastruktur investieren.» Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) betonte, dass die Investitionsausgaben für Brücken um 64 Millionen Euro gestiegen seien. Insgesamt stünden 170 Millionen Euro zur Verfügung.
Baustelle
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 6. Juni 2019 13:17 Uhr

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