In Probezeit: Nächtliche Raserei mit 222 Stundenkilometern

In Probezeit: Nächtliche Raserei mit 222 Stundenkilometern

Bei einer nächtlichen Raserfahrt eines jungen Mannes auf der Berliner Stadtautobahn A100 sind «vorwerfbare» 222 Stundenkilometer gemessen worden.

Polizeikelle

© dpa

Polizist mit Winkerkelle.

Der Toleranzabzug sei bei dem Wert schon berücksichtigt, sagte eine Polizeisprecherin am 24. Mai 2019. In dem Bereich waren aber nur 80 Stundenkilometer erlaubt, wie die Polizei weiter mitteilte. Laut Bußgeldkatalog werden bei Geschwindigkeiten über 100 Stundenkilometer etwa drei Prozent abgezogen.

Fahrer konnte in der Seestraße gestoppt werden

Der 20-Jährige befuhr demnach gegen 2.45 Uhr die A100 zwischen den Anschlussstellen Jakob-Kaiser-Platz und Beusselstraße und beschleunigte den Wagen auf die hohe Geschwindigkeit, den eine uniformierte Streife der Autobahnpolizei maß. Danach raste er noch weiter, bevor er in der Seestraße in Wedding gestoppt werden konnte.

Probezeit des Mannes wurde bereits verlängert

Der Fahrer müsse nun mindestens mit einem dreimonatigen Fahrverbot sowie zwei Flensburg-Punkten und einem Bußgeld von 680 Euro rechnen, hieß es. Da die Probezeit für den Führerschein nach Angaben des Fahrers bereits wegen Geschwindigkeitsverstößen verlängert worden war, dürfte die Strafe nun noch deutlich höher ausfallen, so die Polizei.
Ständige Begegnung: Kreuzung am Alexanderplatz
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 25. Mai 2019 19:23 Uhr

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