Verdacht auf Autorennen: Führerscheine beschlagnahmt

Verdacht auf Autorennen: Führerscheine beschlagnahmt

Weil sie sich im Berliner Westend vermutlich ein illegales Autorennen liefern wollten, mussten zwei Männer ihren Führerschein abgeben. Die beiden 20 und 21 Jahre alten Fahrer seien am späten Freitagabend «augenscheinlich schnell» rund um den Olympischen Platz unterwegs gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Beamte stoppten die Männer und beschlagnahmten neben den Führerscheinen auch ihre Fahrzeuge. Wie schnell genau die Autofahrer unterwegs waren, werde noch untersucht, hieß es.

Polizeikelle

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Ein Polizist hält eine Polizeikelle. Foto: Paul Zinken/Archivbild

In Berlin kommt es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen wegen illegaler Autorennen. Zu den bekanntesten Fällen zählen zwei Raser, die im Februar 2016 mit bis zu 170 Kilometern in der Stunde über den Kurfürstendamm gerast waren. Einer hatte an einer für ihn roten Ampel einen Geländewagen gerammt. Dessen 69-jähriger Fahrer starb noch in seinem Auto. Die beiden Männer wurden dafür wegen gemeinschaftlichen Mordes verurteilt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. April 2019