Oder-Havel-Wasserstraße weiter gesperrt - erneuter Bombenverdacht

Oder-Havel-Wasserstraße weiter gesperrt - erneuter Bombenverdacht

Nach der Sperrung der Oder-Havel-Wasserstraße wegen eines Bombenverdachts in Oranienburg ist dort eine weitere mögliche Weltkriegsbombe geortet worden.

Oder-Havel-Kanal in Oranienburg

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Die Bäume am Oder-Havel-Kanal spiegeln sich im Wasser.

Auch bei diesem zweiten Objekt auf dem Gelände einer Kleingartenanlage am Ufer handele es sich nach Einschätzung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes wahrscheinlich um eine Zehn-Zentner-Bombe mit chemischem Langzeitzünder, teilte die Stadt am Dienstag (16. April 2019) mit.

Sperrung bis mindestens Ende Mai 2019

Zur Freilegung der möglichen Blindgänger, die in großer Tiefe liegen, müssen wegen des hohen Grundwasserspiegels zunächst Spundwände gebaut werden. Zur Dauer der Sperrung der für die Berufsschifffahrt und den Wassertourismus wichtigen Route Berlin-Stettin könne es erst nach Erstellung eines Bodengutachtens Aussagen geben, so die Stadt. Nach dem ersten Fund war die Dauer der Sperre bis mindestens Ende Mai angegeben worden.

Direkverbindung zwischen Berlin und Mecklenburgischen Seenplatte zu

Weiter nördlich ist die Obere Havel wegen Verzögerungen bei Bauarbeiten an der Schleuse Zaaren bis zum 1. August blockiert. Damit ist der direkte Weg für Freizeitskipper aus dem Berliner Raum zur Mecklenburgischen Seenplatte abgeschnitten.
Baustelle
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 16. April 2019 13:44 Uhr

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