Bessere Zuganbindung von Nauen und Rathenow nach Berlin gefordert

Bessere Zuganbindung von Nauen und Rathenow nach Berlin gefordert

Brandenburg will eine bessere Schienenanbindung Nauen-Berlin und Rathenow-Berlin erreichen.

Dietmar Woidke

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Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.

Man werde sich mit dem Landkreis Havelland dafür einsetzen, dass die Bahn ihre Planungen forciere, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag 09. April 2019) nach der Kabinettssitzung vor Ort auf Schloss Ribbeck (Havelland). Landrat Roman Lewandowski (CDU) hatte sich für eine deutliche Stärkung des Schienenpersonennahverkehrs ausgesprochen, damit weitere Bürger ins Havelland ziehen.

30-Minuten-Takt muss früher als 2034 kommen

Nach Auskunft der Bahn solle der 30-Minuten-Takt wohl frühestens ab 2034 möglich sein. Die Verbesserungen müssten aber früher kommen. 2034 sei zu spät, sagte Woidke. In Abstimmung mit den Ländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen und der Bahn sowie in Kooperation mit dem Landkreis Havelland solle das erreicht werden. Das Projekt konnte als «vordringlicher Bedarf» im Bundesverkehrswegeplan gesichert werden.

Mehr Sitzplätze als bisher in RB 13 und RB 10

Bereit seit April vergangenen Jahres fahren auf der Linie RB 13 von Wustermark fünfteilige Triebfahrzeuge mit etwa 300 statt 160 Sitzplätzen. Die Linie RB 21 wird nach den Angaben auch nach 2022 am Bahnhof Wustermark halten, wofür sich Pendler stark gemacht haben. Seit Ende vergangenen Jahres werden drei zusätzliche Zugpaare auf der Strecke RE 2 eingesetzt. Auf der RB 10 Nauen-Berlin/Südkreuz sind modernisierte Doppelstockwagen mit 580 statt bisher 460 Sitzplätzen unterwegs.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 10. April 2019