Tarifgespräche für BVG-Beschäftigte gehen weiter

Tarifgespräche für BVG-Beschäftigte gehen weiter

Nach zwei Warnstreiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) setzen sich die Tarifparteien am Donnerstag (28. März 2019) erneut an einen Tisch.

BVG-Fahnen

© dpa

Heute verhandeln Gewerkschafter und Arbeitgeberseite über die Bezahlung von rund 14 500 Beschäftigten der BVG und ihrer Tochter Berlin Transport, wie Verdi ankündigte. Es wird mit einem langen Verhandlungstag gerechnet. Der Ausgang ist offen.

Forderungen nach geringerer Arbeitszeit und mehr Lohn

Die Gewerkschaft will unter anderem eine 36,5-Stunden-Arbeitswoche bei vollem Lohnausgleich durchsetzen. Heute muss knapp die Hälfte der Beschäftigten des Landesunternehmens 39 Stunden ran - das sind alle Kollegen, die seit 2005 eingestellt wurden. Das Angebot der Arbeitgeberseite beläuft sich auf einen Mehraufwand für den Personalbereich in Höhe von 65 Millionen Euro jährlich, wie unlängst aus BVG-Kreisen deutlich wurde. Dieser jährliche Betrag beziehe sich sowohl auf den Manteltarif und die Rahmenbedingungen für die Entgelt-Ordnung als auch auf die Erhöhung der Tabellenentgelte.
Eine Straßenbahn und eine U-Bahn
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 28. März 2019