BVG-Tarifstreit: Neuer Streik droht

BVG-Tarifstreit: Neuer Streik droht

Im Tarifstreit um die Bezahlung der Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) will die Gewerkschaft Verdi über mögliche Warnstreiks entscheiden.

Eine Straßenbahn und eine U-Bahn

© dpa

Ob es zu Arbeitsniederlegungen kommt, sei noch offen, sagte Verhandlungsführer Jeremy Arndt am Dienstagmittag (12. März 2019). Zunächst werde die Verdi-Tarifkommission am Nachmittag (ab 16.00 Uhr) das Arbeitgeberangebot beraten. Mitte Februar hatte es einen großen Warnstreik in der Hauptstadt gegeben - viele U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse blieben stehen.

Streitpunkt Wochenarbeitszeit

Arndt stufte das derzeitige Angebot der Arbeitgeberseite für die rund 14 000 Beschäftigten der BVG und ihrer Tochter Berlin Transport als unzureichend ein. Es führe sogar zu einer Arbeitszeitverdichtung. Zur Forderung der Gewerkschafter nach einer 36,5-Stunden-Arbeitswoche gebe es weiterhin eine Blockadehaltung. Heute muss knapp die Hälfte der Beschäftigten 39 Stunden ran - das sind alle Kollegen, die seit 2005 eingestellt wurden. Die vierte Tarifrunde ist für den 28. März 2019 terminiert.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 12. März 2019