Weniger Gütertransporte auf der Elbe wegen Niedrigwasser

Weniger Gütertransporte auf der Elbe wegen Niedrigwasser

Die niedrigen Wasserstände der Elbe haben den Gütertransport der Binnenschifffahrt im vergangenen Jahr auf ein Rekordtief sinken lassen.

Niedriger Wasserstand der Elbe

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2018 wurden in den Oberelbe-Häfen 152 000 Tonnen Güter mit dem Schiff umgeschlagen - knapp 22 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Herausforderung sei extrem groß gewesen, sagte der Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH, Heiko Loroff, am Dienstag (05.02.2019) in Dresden. Die Verluste konnten durch Zuwachs auf Straße und Schiene aber nahezu ausgeglichen werden, wie es hieß.

Güter-Umschlag nur knapp unter Vorjahresniveau

Insgesamt haben die Häfen 2,64 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen und lagen damit nur knapp unter Vorjahresniveau. Zum Verbund gehören die Häfen in Torgau, Dresden, Riesa, Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) und Mühlberg (Brandenburg) sowie Decin und Lovosice (Tschechien).

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. Februar 2019