Busspuren in Berlin werden ausgeweitet

Busspuren in Berlin werden ausgeweitet

Damit Linienbusse in Berlin wieder schneller vorankommen, sollen die Busspuren ausgeweitet werden.

BVG-Bus

© dpa

«Wir werden jetzt damit starten», kündigte Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos/für die Grünen) am Donnerstag (24. Januar 2019) im Abgeordnetenhaus an. Es gehe einerseits darum, neue Busspuren zu schaffen und andererseits darum, zeitliche Beschränkungen auf bestehenden Bus-Fahrstreifen aufzuheben, soweit das sinnvoll sei.

Parkende Autos behindern Busse

Das Busspurennetz in Berlin umfasst momentan rund 100 Kilometer. Weil der Straßenverkehr immer dichter wird und viele Berliner mit ihren Autos Busspuren einfach zuparken, kommen die BVG-Busse immer langsamer voran, wie Statistiken zeigen. Laut BVG waren im Vorjahr 86,8 Prozent der Linienbusse pünktlich. Hierbei legt das Unternehmen allerdings eine besondere Definition zu Grunde: Bis zu einer Verspätung von dreieinhalb Minuten gelten Busse und Bahnen bei der BVG als pünktlich.

Autos dürfen abgeschleppt werden

Inzwischen hat neben Polizei und Ordnungsamt auch die BVG selbst die Möglichkeit, gegen auf Busspuren geparkte Autos vorzugehen und diese gegebenenfalls abschleppen zu lassen. Zudem gab es zuletzt wiederholt sogenannte Schwerpunktkontrollen der Polizei.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 25. Januar 2019