Neuer Radweg in Berlin erntet Spott

Neuer Radweg in Berlin erntet Spott

In Berlin sorgt ein buckliger Radweg für Spott. Die jüngst fertiggestellte Fahrradspur in Friedrichshain weist offenbar starke Mängel auf und schickt Radfahrer über starke Bodenwellen im Asphalt. Der «Tagesspiegel» hatte am Dienstag darüber berichtet.

Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg sei man bei der geplanten Abnahme auf die Baufehler aufmerksam geworden, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Das zuständige Unternehmen werde die Strecke in den nächsten Wochen begradigen, bis dahin bleibe die Fahrradspur an der Warschauer Straße Ecke Frankfurter Allee aber offen.
Noch «blöder» als ein unebener Radweg sei ein gesperrter, hieß es aus dem Bezirk. Auf Twitter scherzte ein Nutzer: «War wirklich eine tolle Idee, Temposchwellen auch mal auf dem Radweg einzubauen.» Dieser ist Teil eines im Januar beschlossenen Radverkehrsplans, mit dem man laut Pressemitteilung «Vorreiter zur Förderung des Radverkehrs» unter den Berliner Bezirken werden will. Anfang August hatte ein Radweg in Berlin-Zehlendorf viel Aufmerksamkeit erregt, den eine Firma in Zick-Zack-Form auf den Boden gemalt hatte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 24. Oktober 2018