Rudolf-Wissell-Brücke ab Mittwoch wieder frei

Rudolf-Wissell-Brücke ab Mittwoch wieder frei

Die Bauarbeiten auf der Rudolf-Wissell-Brücke in Berlin-Charlottenburg werden noch früher fertig als angekündigt.

Rudolf-Wissell-Brücke

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Wolken hängen über der Rudolf-Wissell-Brücke. Foto: Paul Zinken/Archiv

Bereits an diesem Mittwoch stünden wieder alle sechs Fahrstreifen zur Verfügung, teilte die von Bund und Ländern getragene Projektgesellschaft Deges am Montag mit. Kürzlich hieß es noch, die Fahrbahnsanierung werde am 17. August abgeschlossen - schon das wäre eine Woche früher gewesen als geplant. Allerdings kommt es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch und in der Folgenacht nochmals zu Sperrungen. Gründe sind der Rückbau der Verkehrsführung und der Abbau der Baustelle.

Der Rückreiseverkehr zum Ferienende kann kommen

«Die Zusammenarbeit aller Gewerke hat sehr gut geklappt. Obwohl wir insgesamt mehr Schäden vorgefunden haben als auf der Nordfahrbahn im vergangenen Jahr, sind wir sehr gut vorangekommen», erklärte Projektleiter Wolfgang Pilz. Der Rückreiseverkehr zum Ferienende könne kommen.

Die Brücke soll neu gebaut werden - jedoch nicht vor 2022

Die Rudolf-Wissell-Brücke zwischen dem Dreieck Charlottenburg und Spandauer Damm war von 1958 bis 1961 als Teil der A100 gebaut worden. Zuletzt hatten immer wieder Fahrbahnschäden für Einschränkungen gesorgt. Mit 930 Metern ist sie die längste Brücke der Hauptstadt und gilt als der am drittstärksten befahrene Autobahnabschnitt Deutschlands. Die Sanierung ist nur eine vorübergehende Lösung.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 14. August 2018