Rudolf-Wissell-Brücke: Aus eins mach zwei

Rudolf-Wissell-Brücke: Aus eins mach zwei

Für den geplanten Neubau der Rudolf-Wissell-Brücke ist jetzt eine Lösung gefunden: Als Ersatz für das marode Bauwerk im Verlauf der Autobahn 100 werden zwei nebeneinander verlaufende Brücken errichtet.

Rudolf-Wissell-Brücke in Berlin

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Blick auf die Rudolf-Wissell-Brücke in Berlin.

Der entsprechende Entwurf des Berliner Ingenieurbüros Leonhardt, Andrä und Partner gewann den Wettbewerb für den Neubau, wie die Senatsverwaltung für Verkehr am Donnerstag mitteilte. Mit dem Bau werde allerdings nicht vor 2023 begonnen. Die Kosten von rund 200 Millionen Euro trägt der Bund.

Rudolf-Wissel-Brücke stammt aus dem Jahr 1961

Die Rudolf-Wissel-Brücke zwischen dem Dreieck Charlottenburg und Spandauer Damm war von 1958 bis 1961 als Teil der A100 gebaut worden. Mit 930 Metern ist sie die längste Brücke der Hauptstadt. Sie wird von zwölf Pfeilern getragen und ist bis zu 16 Meter hoch. Täglich fahren im Durchschnitt etwa 180 000 Fahrzeuge über sie. Entsprechend stark wird sie beansprucht.

Senat hofft auf geringe Einschränkung für den laufenden Verkehr

Beim Neubau soll zuerst die Fahrbahn Richtung Norden separat neu entstehen und an das Dreieck Charlottenburg angebunden werden. Danach werde die neue Fahrbahn in Richtung Süden dort errichtet, wo jetzt die alte Brücke steht, hieß es. Während der Bauzeit stehen den Plänen zufolge fast immer in beiden Richtungen drei Fahrspuren zur Verfügung. Eine möglichst geringe Einschränkung des Verkehrs war nach Angaben der Senatsverwaltung das wichtigste Kriterium für das Projekt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 3. Mai 2018