Diplomaten an mehr Unfällen beteiligt

Diplomaten an mehr Unfällen beteiligt

Die Anzahl der Unfälle mit Wagen des Diplomatischen Corps in Berlin ist einem Bericht zufolge im vergangenen Jahr 2017 deutlich gestiegen.

Diplomatenfahrzeuge

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Autos von Diplomaten in Berlin.

Es wurden 74 Fälle gezählt, bei 26 davon wurden Menschen verletzt, wie der «Tagesspiegel» (Samstag, den 24. März 2018) berichtete. Demnach ist die Unfallzahl mit Diplomatenbeteiligung seit 2016 um rund ein Drittel gestiegen. Quelle sei eine Antwort der Senatsinnenverwaltung auf CDU-Anfrage.

Keine Bußgelder und Strafen für Diplomaten

Diplomaten genießen einen Sonderstatus im Verkehr. Ihnen drohen keine Bußgeldbescheide und Strafen. Dennoch zählt der Senat ihre Verkehrsvergehen. Botsuana führe die Statistik an, hieß es im Bericht. Diplomaten aus dem afrikanischen Land hätten im vergangenen Jahr mit sieben Autos 535 virtuelle Knöllchen erreicht, das sind 76 Bußzettel pro Wagen. Auf dem zweiten Platz pro Wagen liege Pakistan (38), Platz drei entfalle auf die Republik Jemen (30).

Radfahrer tödlich verletzt

Im Juni 2017 sorgte ein tödlicher Unfall in Berlin-Neukölln für Aufsehen. Als der Fahrer eines im Halteverbot parkenden saudi-arabischen Diplomatenwagens die Tür öffnete, fuhr ein Radfahrer in sie hinein. Er stürzte und starb. Der Autofahrer bekam keine Strafe.
Baustelle
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 26. März 2018