Flugmonitore am BER müssen schon getauscht werden

Flugmonitore am BER müssen schon getauscht werden

Im Fluggastgebäude des noch nicht eröffneten BER sind schon Monitore ausgebrannt, obwohl dort noch kein einziger Flug abgefertigt wurde.

Anzeigetafeln zeigen bei Test fiktive Flüge an

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Fiktive Flüge zeigen Anzeigetafeln im Terminal des BER bei einem Test an.

Im künftigen Hauptstadtflughafen BER werden 750 Monitore für die Fluggastinformation lange vor der Airport-Eröffnung ausgetauscht. Die Bildschirme im Hauptterminal seien sechs Jahre lang mit der allgemeinen Stromversorgung in dem Gebäude mitgelaufen, die meisten hätten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht, sagte Flughafensprecher Hannes Stefan Hönemann am Donnerstag, den 15. März 2018. Die Monitore seien 2012 vor der damals geplanten Eröffnung eingebaut worden, die nach mehreren Verschiebungen nun für Herbst 2020 angepeilt wird.

Übrige Bildschirme laufen in alten Flughäfen weiter

Etwa 100 Bildschirme seien noch funktionstüchtig und sollten künftig in den alten Flughäfen Tegel und Schönefeld eingesetzt werden. Die übrigen würden entsorgt. Die Austauschaktion koste rund 500 000 Euro.

Nicht für Privatgebrauch geeignet

Hönemann sagte, es handele sich um Industriemonitore. Diese seien selbst dann nicht für den Privatgebrauch geeignet, wenn sie noch in Ordnung seien: «Sie haben auf ihrer Rückseite andere Anschlüsse, arbeiten mit anderer Software und besitzen keine eigene Stromversorgung», erläuterte der Sprecher. Über den Austausch hatte zuvor die Zeitung «B.Z.» berichtet.
Baustelle
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 15. März 2018