Vier Tote seit Jahresbeginn auf Berlins Straßen

Vier Tote seit Jahresbeginn auf Berlins Straßen

Fußgänger, Radfahrer, Alte, Junge - vor Unfällen im Straßenverkehr der Hauptstadt ist niemand gefeit. Statistisch sinkt die Zahl der Todesopfer, doch jeder Fall ist eine menschliche Tragödie.

Ein Warndreieck

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Ein Warndreieck mit der Aufschrift «Unfall» ist zu sehen. Foto: Patrick Seeger/Archiv

Berlin (dpa/bb) - Auf Berlins Straßen sind seit Jahresbeginn vier Menschen tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag weiter mitteilte, sind darunter zwei Fußgänger.
Am Montagabend starb ein 85-Jähriger auf dem Steglitzer Damm, nachdem er von einem Bus erfasst worden war. Der Fußgänger erlag laut Polizei noch am Unfallort seinen schweren Kopfverletzungen. Die Unfallursache war noch unklar.
Ein 81 Jahre alter Fußgänger, der bei einem Verkehrsunfall am 31. Januar in Wilhelmstadt schwer verletzt worden war, starb am Montag in einem Krankenhaus. Laut Zeugenaussagen soll der Senior zwischen geparkten Fahrzeugen auf die Fahrbahn der Gatower Straße getreten sein. Ein 58 Jahre alte Autofahrer konnte nicht mehr bremsen und erfasste den Rentner.
Tödlich verletzt wurde in diesem Jahr auch eine 52 Jahre alte Radfahrerin. Sie war in Schöneberg von einem abbiegenden Lastwagen erfasst worden. Ende Januar starb eine Frau nach einem Zusammenstoß mit einem Polizeiauto in der Nähe des Roten Rathauses.
Obwohl der Straßenverkehr in Berlin zunimmt, sinkt laut Polizei die Zahl der tödlichen Unfälle. 34 Menschen starben demnach im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen in der Hauptstadt. Das war die niedrigste Zahl seit Jahrzehnten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 6. Februar 2018