Müller: Schrumpfkurs bei Air Berlin ist «bittere Nachricht»

Müller: Schrumpfkurs bei Air Berlin ist «bittere Nachricht»

Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat den angekündigten Schrumpfkurs der angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin als «bittere Nachricht» für die Stadt gewertet. «Es ist zu hoffen, dass die nun getroffenen Entscheidungen zur Gesundung des Unternehmens beitragen und die Airline insbesondere am Standort Berlin als starke Marke sichtbar bleibt», sagte Müller am Donnerstagmorgen.

Michael Müller (SPD)

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Michael Müller (SPD) . Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv

Jetzt müsse es darum gehen, für die betroffenen Mitarbeiter vertretbare Lösungen zu finden. Die Investoren der Fluggesellschaft müssten dabei ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden.
Air Berlin hatte am Mittwochabend drastische Einschnitte angekündigt und will bis zu 1200 Mitarbeiter entlassen. Ein Teil der Flugzeug-Flotte wird samt Besatzung an die Lufthansa abgegeben. Air Berlin ist mit fast einer Milliarde Euro verschuldet und wird seit Jahren von ihrer arabischen Großaktionärin Etihad mit Millionenbeträgen in der Luft gehalten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 29. September 2016 09:50 Uhr

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