Mit dem Fernbus nach London: Flixbus baut Verbindungen aus

Mit dem Fernbus nach London: Flixbus baut Verbindungen aus

Nach der Übernahme des Fernbus-Konkurrenten Megabus setzt der Flixbus ungeachtet des Brexit-Votums der auf die Busverbindungen nach London.

Reisende steigen in einen «FlixBus»

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Reisende steigen in einen Bus des Anbieters «MeinFernbus FlixBus». Foto: Bodo Marks/Archiv

«Wir glauben sehr an den Markt in Großbritannien, Brexit hin, Brexit her», sagte Flixbus-Gründer und Geschäftsführer Jochen Engert am 30. Juni 2016 in Berlin.

Flixbus fährt sechs Mal täglich nach London

Ab Juli 2016 werde sich das Streckenangebot zwischen dem Kontinent und London auf sechs Mal täglich erhöhen, kündigte sein Partner André Schwämmlein an. Die Busse fahren ab Köln, Amsterdam und Paris.

Megabus-Strecken werden das Flixbus-Netz integriert

Flixbus übernehme Netzplanung, Technologie und Buchungsplattform sowie Marketing und Weiterentwicklung des Angebots. Die Busse selbst werde weiter Megabus betreiben. Megabus fährt in Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Spanien.

Flixbus Marktführer - IC Bus holt auf

Zum Kaufpreis wollten sich die Geschäftsführer nicht äußern. Der am Dienstag unterzeichnete Deal werde Einnahmen von rund 30 Millionen Euro pro Jahr bringen, sagte Engert. Flixbus ist mit 68 Prozent der Fahrplan-Kilometer die Nummer eins auf dem deutschen Markt, verlor zuletzt aber Anteile, weil die Bahn ihr Fernbus-Angebot ausbaut. Megabus hatte im April in Deutschland zwei Prozent Marktanteil.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 30. Juni 2016