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Othello!

Tragödie mit Musik

Ein fesselnder Krimi um Ausgrenzung, Liebe, Hass und Intrige.

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  • @René Löffler
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Das Stück ist bekannt. Shakespeare lässt seine Figuren auf den verschiedenen Ebenen von Konventionen, Politik, Ehe und Bett aufeinanderprallen. Und am Ende sind es nicht nur die Soldaten Othello, Jago und Cassio, die verwundet oder getötet auf dem Schlachtfeld zurückbleiben, sondern auch die Zivilisten. Auch Desdemona, Rodrigo und Emilia, Jagos eigene Frau werden Opfer von Othellos Blutrausch und sind damit Kollateralschäden eines Mannes im Wahn. Wie konnte es so weit kommen?

Othello ist ein Meilenstein der Theaterliteratur, zugleich eines der klügsten Stücke Shakespeares und packender Thriller. Charakterstarke Figuren im unweigerlichen Sog der menschlichen Katastrophe, getrieben von Liebe und Neid, Hass und Eifersucht. Und mitten in der Gesellschaft der Fremde, zwar erfolgreich in seinem Tun, geachtet und angesehen, dennoch jederzeit in Gefahr angefeindet und Ziel von Vorurteilen und rassistischen Ressentiments zu werden. Noch heutiger kann Shakespeare kaum sein.

Davon ausgehend, dass alle Menschen in ihrem Menschsein miteinander verbunden sind, wagt sich die Shakespeare Company Berlin an den Transfer dieser 400 Jahre alten Erzählung, die erstaunlich viel mit unserer aktuellen Lebensrealität zu tun hat. Liebe, Hass, Eifersucht, Verrat und Abwehr vor dem Unbekannten spielen sich in einer perfekten dramaturgischen Komposition in die Hände und in den unvermeidlichen Abgrund. In neuer Übersetzung werden Musikalität und Virtuosität der Spieler*innen mit Leichtigkeit, rasanten Verwandlungen und emotionaler Intensität in Szene gesetzt.

Künstler/Beteiligte: Raimund Klaes (Licht&Technik), Gabriele Kortmann (Kostümbild), Martin Molitor (Übersetzung), Toni P. Schmitt (Komposition&Arrangement), Nico Selbach (Regisseur), Birgit Stössel (Bühnenbild), Katja Uhlig, Michael Günther, Thilo Herrmann, Oliver Rickenbacher, Philipp Manuel Bodner, Katharina Kwaschik

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