Bühnenverein-Präsident sieht Kunstfreiheit von rechts attackiert

Bühnenverein-Präsident sieht Kunstfreiheit von rechts attackiert

Kulturelle Institutionen werden aus Sicht des Präsidenten des Deutschen Bühnenvereins, Ulrich Khuon, zunehmend von rechts attackiert.

Ulrich Khuon

© dpa

Der Intendant des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon lächelt bei einem Fototermin.

«Es geht real um die Freiheit der Kunst», sagte Khuon am Donnerstag (14. Februar 2019) in Berlin. Dies sei erklärtes Ziel nationaler und völkischer Bewegungen, sagte Khuon unter Verweis auf Übergriffe und Störungen sogenannter identitärer Gruppen oder Kürzungsanträge für Subventionen von Seiten der AfD.

Theater halten an kritischen Raum für Diskurse fest

«Die Rechte will ein Gesinnungstheater, nämlich ein nationalistisches Theater», sagte Khuon. Theater hielten den kritischer Raum für Diskurse dagegen. Die Auseinandersetzung müsse verkraftet und geführt werden.

Hinweise für Theater zum Umgang mit Rechtsextremismus

Gemeinsam mit Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) präsentierte Khuon, der auch Intendant des Deutschen Theaters Berlin ist, eine Handreichung «Alles nur Theater? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts» der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin. Darin enthalten sind Hinweise für Theater und andere kulturelle Einrichtungen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 14. Februar 2019