Jugend ohne Gott - Gorki Theater

Jugend ist Hoffnung. Sie ist noch nicht verbraucht, hat noch einen moralischen Grundimpuls, ist noch nicht abgestumpft und resigniert. Oder? Horváths 1937 erschienener Roman "Jugend ohne Gott" ist die hellsichtige Analyse einer Gesellschaft, an der sich Werte-, Norm- und Moralverschiebung feststellen lassen.

Bild 1
  • Jugend ohne Gott
    Esra Rotthoff - 2020

    Jugend ohne Gott

  • Jugend ohne Gott
    Maxim Gorki Theater - 2020

    Jugend ohne Gott

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    Maxim Gorki Theater - 2020

    Jugend ohne Gott

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    Maxim Gorki Theater - 2020

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    Maxim Gorki Theater - 2020

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    Maxim Gorki Theater - 2020

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    Maxim Gorki Theater - 2020

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    Maxim Gorki Theater - 2020

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    Maxim Gorki Theater - 2020

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    Maxim Gorki Theater - 2020

    Jugend ohne Gott

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    Maxim Gorki Theater - 2020

    Jugend ohne Gott

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    Maxim Gorki Theater - 2020

    Jugend ohne Gott

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    Maxim Gorki Theater - 2020

    Jugend ohne Gott

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    Maxim Gorki Theater - 2020

    Jugend ohne Gott

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    Maxim Gorki Theater - 2020

    Jugend ohne Gott

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    Maxim Gorki Theater - 2020

    Jugend ohne Gott

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    Maxim Gorki Theater - 2020

    Jugend ohne Gott

Was, wenn ein Lehrer beim Korrigieren der Klassenarbeiten plötzlich mit Menschenverachtung und Rassismus konfrontiert wird? Wenn er sich einer Klasse gegenüber sieht, die komplett verinnerlicht hat, was ihr Umfeld vorlebt?

Ödon von Horváth zeichnet am mikrokosmischen Abbild einer Schulklasse die schleichende Veränderung eines politischen wie auch gesellschaftlichen Systems, das sich in der Schule – dem Ort der Gesellschaftsbildung – manifestiert und an den Schülern offensichtlich zu Tage tritt. Der Lehrer Horváths ist dabei kein Held, ist keiner, der sich seiner Sache sowie sich selbst gewiss ist, vielmehr ist er einer, den die Beobachtungen seiner Schüler an sich und der ihn umgebenden Gesellschaft zweifeln lassen. Er hadert und ringt mit sich, indem er sich in einer von Verrohung und Vermassung bedrohten Gesellschaft als aufrichtiges Individuum zu behaupten versucht. Nurkan Erpulat, Hausregisseur am Gorki, wird Horváths Stoff auf seine Gegenwärtigkeit hin befragen. Die Autorin Tina Müller wird dafür einzelne Motive des Romans aktuell recherchieren sowie überschreiben und in ihre Bearbeitung der Romanvorlage einfließen lassen. Das für diese Inszenierung eigens zusammengesetzte Ensemble von jungen Spieler*innen wird Schauspieler Denis Geyersbach als Lehrer gegenüber gestellt sein. Auf der Grundlage von Jugend ohne Gott fragen sie gemeinsam: Welche Werte sind ihnen wichtig, welche Normen prägen sie und die Gesellschaft heute? Und: Wie sieht sich der Einzelne und kann sich behaupten?

Premiere 12. April 2019

Trailer ansehen

Foto: Esra Rotthoff

Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds

Künstler/Beteiligte: Yusuf Çelik, LARA FEITH, Denis Geyersbach, FELIX KAMMERER, Eren Kavukoğlu, TIFFANY KÖBERICH, Helena Simon, Liv Stapelfeldt, Hanh Mai Thi Tran, Theo Trebs, Nurkan Erpulat, Modjgan Hashemian, Lea Søvsø, Johanna Höhmann, Michael Haves, Isabel Robson, Gregor Roth

Laufzeit: Di, 11.02.2020 bis So, 23.02.2020

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