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Der Plan von der Abschaffung des Dunkels

Eine Inszenierung des Jungen DT

Peter hat viele Waisenhäuser hinter sich, als er überraschend an einer renommierten Privatschule aufgenommen wird. Dort ahnt er, dass etwas Erbarmungsloses hinter dem rigiden System der Schule steht. Nach einem Roman von Peter Høeg.

Bild 1
  • Der Plan von der Abschaffung des Dunkels – Arno Declair
    Arno Declair

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels – Arno Declair

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    Arno Declair

    Der Plan von der Abschaffung des Dunkels – Arno Declair

Theaterstück nach dem Roman "Der Plan von der Abschaffung des Dunkels" (original "De måske egnede") von Peter Høeg

„Sie wollten nichts wissen von dem Gedanken, dass einige Schüler unten im Dunkel waren.
Sie wollten überhaupt vom Dunkel nichts wissen, alles im Universum sollte hell und licht sein.
Mit dem Messer des Lichts wollten sie das Dunkel sauberschaben. Dieser Gedanke wirkt beinahe geisteskrank.“ 

Peter hat sieben Waisenhäuser und Schreckliches hinter sich, als er überraschend an Biehls renommierter Privatschule aufgenommen wird. Er gilt als normal begabt und funktioniert, dann bekommt er plötzlich ein Problem mit der Zeit und ahnt, dass etwas Großes und Erbarmungsloses hinter dem rigiden System der Schule steht. Mit Katharina, die ähnlichen Fragen auf der Spur ist, gründet er ein Zeit-Laboratorium, um zu untersuchen: Warum haben die Lehrer ihre eigenen Kinder von der Schule genommen? Warum werden Lautsprecher und eine Abhöranlage installiert? Warum wird so viel Wert auf absolute Pünktlichkeit gelegt? Und weshalb wird jemand wie der verhaltensgestörte August aufgenommen? Die drei bilden eine Ersatzfamilie und versuchen, dem geheimen Plan auf die Spur zu kommen, um die Katastrophe zu verhindern. Nichts wird gut. Aber sie entdecken, dass sie der Zeit nicht einfach ausgeliefert sind, sondern sie selbst erschaffen. Dass man die Zeit sogar berühren, festhalten und verändern kann. Und Peter wird klar, dass es jetzt nicht mehr möglich ist aufzugeben, nicht, wenn man etwas wie die Liebe gefunden hat: "Ist man ihr einmal begegnet, dann will man nicht mehr sinken. Dann sehnt man sich für immer nach der Oberfläche."

Empfohlen ab 16 Jahren / ab 10. Klasse.

Mit freundlicher Unterstützung der K.S. Fischer-Stiftung

Verlag:  Gyldendal Group Agency

Künstler/Beteiligte: Nora Schlocker (Regie), Jessica Rockstroh (Bühne), Caroline Rössle Harper (Kostüme), Simon James Phillips (Musik), Birgit Lengers (Dramaturgie), Antonia Lind (Video), Kya-Celina Barucki (Katharina), Lina Hella Bookhagen (Katharina, Astrid Biehl), Elektra Luise Breinl (Katharina, Karin Aero), Ida Agnes Büter (Katharina), Leo Domogalski (Peter, Erzähler), Jona Gaensslen (August), Ananda Luna Cruz Grünbauer (Katharina), Christian Grygoryev (Peter), Paul Kutzner (Peter, Schulleiter Biehl), Jona Levin Nicolai (Humlum), Mustafa Eren Özdilberler (August, Schulrat Baunsbak-Kold), Amelie Paneru (Katharina), Kerem Aliser Topuz (Peter), Rio Reisener (Peter), Leni von der Waydbrink (Katharina, Inspektor Flakkedam), Christoph Franken (Erwachsener Peter mit Kind (Videoinstallation)), Flynn Fels Franken (Erwachsener Peter mit Kind (Videoinstallation))

Laufzeit: Di, 31.03.2020 bis Di, 31.03.2020

Alternative Veranstaltungen

Rio Reiser, König von Deutschland: Philip Butz als Rio Reiser. Links: Fabian Hentschel, rechts: Hans Gurbig.
Franziska Strauss

Rio Reiser - Mein Name ist Mensch

Rio Reiser und seine „Ton Steine Scherben“ zeigten noch vor Udo Lindenberg, dass Rockmusik deutsch sein kann. Reiser schrieb Songs mit gesellschaftlicher Sprengkraft und lieferte den Soundtrack für den Aufbruch einer ganzen Generation. mehr

Termin:
Freitag, 05. Juni 2020, 19:30 Uhr (20 weitere Termine)
Ort:
Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater
Adresse:
Bismarckstraße 110, 10625 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 24,00 €
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