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Das Ereignis

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Das Ereignis

"Das Ereignis" ist ein schonungsloses Zeugnis, welches rückblickend von einer illegalen Abtreibung der Ich-Erzählerin Annie während ihres Studiums in Frankreich im Jahr 1963 erzählt.

Das Ereignis

Das Ereignis

Ein Schwangerschaftsabbruch ist eine sehr persönliche und immer auch eine politische Entscheidung, denn er berührt Fragen über Rechtsprechung, Geschlecht, Religion und Klasse. Die Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux beschreibt den konkreten, lebensgefährlichen Eingriff auch als den gesellschaftlichen Zugriff auf den weiblichen Körper und seine machtvollen Mechanismen, etwa Entmündigung und Stigmatisierung. Von verschiedenen Zeitebenen aus sucht Ernaux eine wahrhaftige Sprache für ihre Erinnerungen über ein bis heute oft verschwiegenes und kollektives Thema. So wie die junge Literaturstudentin Annie „das Ereignis“ für ihre körperliche Selbstbestimmung als Frau allein erträgt und nur knapp überlebt, so wird bei der späteren Autorin Ernaux die Sprache, die sie dafür findet, selbst zum Ereignis.

Laura Linnenbaum, geboren 1986, arbeitete als Regisseurin bereits an zahlreichen namhaften deutschsprachigen Theatern. Ihre Inszenierungen waren zum Heidelberger Stückemarkt und zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Am Berliner Ensemble inszenierte sie zuletzt "Gott ist nicht schüchtern" (2020).

Künstler/Beteiligte: von Annie Ernaux (Autor/in), Nina Bruns, Pauline Knof, Kathrin Wehlisch, Laura Linnenbaum, Daniel Roskamp, Michaela Kratzer, David Rimsky-Korsakow, Rainer Casper, Amely Joana Haag

Laufzeit: Mo, 05.05.2025 bis Mo, 12.01.2026

ZUM STÜCK

DAS EREIGNIS

VON ANNIE ERNAUX

 

DER SCHAM EINE STIMME GEBEN

Ein Schwangerschaftsabbruch ist eine zutiefst persönliche Entscheidung, die jedoch wesentlich von politischen Fragen der Rechtsprechung, des Geschlechts, der Religion sowie der Klasse berührt wird. "Das Ereignis" ist ein schonungsloses Zeugnis, welches rückblickend von einer illegalen Abtreibung der Ich-Erzählerin während ihres Studiums in Frankreich im Jahr 1963/64 berichtet. Von verschiedenen Zeitebenen aus sucht die Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux eine wahrhaftige Sprache für ihre Erinnerungen über ein bis heute oft verschwiegenes und dennoch kollektives Thema. Gleichermaßen beschreibt sie den konkreten und lebensgefährlichen Eingriff der sogenannten "Engelmacherinnen", als auch den gesellschaftlichen Zugriff auf den weiblichen Körper – durch machtvolle soziale Mechanismen von Scham, Stigmatisierung und klassistischer Gewalt sowie durch das diesen Mechanismen zugrundeliegende Frauenbild. Die junge Literaturstudentin Annie erträgt "das Ereignis" für ihre körperliche und berufliche Selbstbestimmung als Frau allein und überlebt es nur knapp. Die 35 Jahre ältere Autorin Ernaux findet für ihre Erfahrung eine Sprache, die zum universellen Ereignis wird: "Ich hatte in der Toilette des Wohnheims gleichzeitig ein Leben und einen Tod zur Welt gebracht. Zum ersten Mal fühlte ich mich als Glied einer Kette von Frauen, die die Generationen miteinander verbindet." In der Inszenierung von Laura Linnenbaum treffen drei Schauspielerinnen aufeinander, die Annie in verschiedenen Lebensphasen verkörpern und gleichzeitig das zeitlos Gültige ihrer Geschichte erzählen. • Amely Joana Haag

MIT Nina Bruns, Pauline Knof, Kathrin WehlischREGIE Laura Linnenbaum BÜHNE Daniel RoskampKOSTÜME Michaela Kratzer MUSIK David Rimsky-KorsakowLICHT Rainer Casper DRAMATURGIE Amely Joana Haag

Aufführungsrechte @ Gallimard

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