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Das Augenlid ist ein Muskel

Als eine der eindrücklichsten Inszenierungen mit einem dergelungensten Texte wird das Stück bezeichnet, das in der langen Nacht der Autorinnen uraufgeführt wurde.

Bild 1
  • Das Augenlid ist ein Muskel – Arno Declair
    Arno Declair

    Das Augenlid ist ein Muskel – Arno Declair

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    Arno Declair

    Das Augenlid ist ein Muskel – Arno Declair

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    Arno Declair

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    Arno Declair

    Das Augenlid ist ein Muskel – Arno Declair

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    Arno Declair

    Das Augenlid ist ein Muskel – Arno Declair

Familie: Ort der tiefsten Verletzungen, Ort der ewigen Sehnsucht nach Nähe, Ort der verschlungensten Konflikte. Wenn dort nach Jahren des Schweigens etwas zur Sprache kommt, dann geht auch die Sprache verschlungene Wege, so wie in dem Text, den der junge Schweizer Autor Alexander Stutz zu den Autor:innentheatertagen 2022 eingereicht hat.

Zwar scheint der Körper seines Protagonisten Aaron ein hohes Bewusstsein dafür zu haben, was ihm in seiner Kindheit und Jugend widerfahren ist; trotzdem braucht die Sprache einen Umweg, um davon erzählen zu können. So beginnen die Augenlider zu sprechen, die Muttermale, der Magen, der Kloß im Hals und auch eine Matratze. Sie alle reden gegen das Schweigen an, das sich Aarons Familie verordnet hat – ein Schweigen, das Dinge aus der Welt schaffen möchte und damit die Wunden vergrößert, die sich nun mal nicht wegschweigen lassen.

Alexander Stutz' Text findet eine hohe sprachliche Form für ein Thema, bei dem einem die Sprache immer wieder wegbleibt.

Hinweis: In dieser Inszenierung wird sexuelle Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen thematisiert, was belastend oder retraumatisierend wirken kann.

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

Künstler/Beteiligte: Jorinde Dröse (Regie), Janja Valjarević (Bühne), Juliane Kalkowski (Kostüme), Jörg Kleemann (Musik), Bernd Isele (Dramaturgie), Niklas Wetzel, Hilke Altefrohne, Paul Grill, Andreas Leupold

Laufzeit: Fr, 02.12.2022 bis Di, 27.12.2022

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