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BIOFUCK

Tanzperformance/Installation

© LIFT Tanzkollektiv, Juliane Keßler, Flo Köhler – Eine Gruppe von fünf Performer*innen posiert in einer dynamischen, vielschichtigen Komposition. Sie sind vor einer Projektion, die einen leuchtenden Stadthimmel im Sonnenuntergang mit einem Farbverlauf zeigt. Die Projektion wirft starke, gesättigte Farben in Grün, Gelb, Rot und Pink auf ihre Körper und erzeugt überlappende Silhouetten sowie leuchtende Konturen. Die fünf Körper sind nahe beinander: zwei sitzen am Boden, zwei verschmelzen miteinander und strecken einen Arm in die Luft, eine Person beugt sich rückwärts über ihren Rollstuhl. Gemeinsam formen sie eine verschlungene, skulpturale Komposition. Die Szene wirkt immersiv, sinnlich und expressiv.

© LIFT Tanzkollektiv, Juliane Keßler, Flo Köhler – Eine Gruppe von fünf Performer*innen posiert in einer dynamischen, vielschichtigen Komposition. Sie sind vor einer Projektion, die einen leuchtenden Stadthimmel im Sonnenuntergang mit einem Farbverlauf zeigt. Die Projektion wirft starke, gesättigte Farben in Grün, Gelb, Rot und Pink auf ihre Körper und erzeugt überlappende Silhouetten sowie leuchtende Konturen. Die fünf Körper sind nahe beinander: zwei sitzen am Boden, zwei verschmelzen miteinander und strecken einen Arm in die Luft, eine Person beugt sich rückwärts über ihren Rollstuhl. Gemeinsam formen sie eine verschlungene, skulpturale Komposition. Die Szene wirkt immersiv, sinnlich und expressiv.

Eine Linie. 5 Körper. 4 Räder. 3 mal 3 Beine. 2 Ohren pro Kopf. 1 aus Glas gemacht, 1 Zunge in jedem Mund. Arm an Arm, Schulter an Handgelenk, verschränkte Finger. Die fünf weißen Körper werden von etwas bewegt, das ich nicht greifen kann. Sie verlagern Gewicht, nutzen Momentum, fließen als Linie durch den Raum. Eine dreht sich um sich selbst. Die äußeren Ränder beschleunigen. Schnell, hektisch, mit Genuss und Frust, hacken sie die Struktur des Raumes. Sie schieben weiße Leinwände über den Boden – bereit für Projektionen. Sehnsüchte tauchen auf. Nach Lücken und der Bewegung zwischen alten Weisheiten und zeitgenössischen Begierden. Es wirkt unabdingbar, an dem Netz aus migrierten, queeren, Crip Körpern festzuhalten. Zeitweise scheinen sie verloren, auf der Suche nach Linearität. Sie spüren, dass es hier mehr gibt. Ich höre sie auseinanderfallen, trauernd-schluchzend, wütend-lachend, Unbekanntes verschluckend. Genährt, um das neue Hier zu enthüllen, wird es zu Ihrem, zu Unserem. Kitzelnd rührt sich Neugier in mir. In dir auch? Willkommen zu BIOFUCK! Eine Show über nicht-lineare Biografien.

LIFT Tanzkollektiv (Liv Schellander, Irene Giró, Fia/Sophia Neises, Tanja Erhart) ist eine Konstellation von crip, queeren und migrantischen Körpern, die neue Begegnungs- und Erfahrungsräume schaffen und ästhetische Barrierefreiheit in den Mittelpunkt stellen.

Konzeption und Künstlerische Leitung LIFT Tanzkollektiv (Liv Schellander, Irene Giró, Fia/Sophia Neises, Tanja Erhart) Performance Tanja Erhart, Irene Giró, Rita Mazza, Fia/Sophia Neises, Liv Schellander DGS Performance Rita Mazza Technische Leitung und Licht Design Gretchen Blegen Video und Übertitel Declan Hurley Bühnenbild und Kostüme Yoav Admoni Kostümassistenz Evan Loxton Musik Biljana Pais DGS Coach  Corinna Brenner Deaf Dramaturgie Pia Katharina Jendreizik Dramaturgie für ästhetische Barrierefreiheit für blindes und sehbehindertes Publikum Agnes Kappaun, Fia/Sophia Neises Dramaturgie für ästhetische Barrierefreiheit (Relaxed Performance) Ema Benčíková, Milena (Miles) Wendt Dramaturgie für ästhetische Barrierefreiheit für körperlich behindertes Publikum Tanja Erhart Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gina Jeske Filmdokumentation Tanja Brzaković Produktionsleitung Olivia Hotz, Esther Schneider Dolmetscher*innen für Deutsche Gebärdensprache und Deutsch Alma Arnoul, Charmaine Callahan, Viviane Grünberger, Flo Köhler, Stella Papantonatos, Brice Stapelfeldt Musik-Audioflyer Biljana Pais Sprecher*innen-Audioflyer Tanja Erhart, Irene Giró

 

BIOFUCK ist eine Produktion von Sophia Neises in Kooperation mit dem Ballhaus Ost und brut Wien. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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