Endspiel als Ziel: BR Volleys hoch favorisiert im Pokal

Endspiel als Ziel: BR Volleys hoch favorisiert im Pokal

Für den deutschen Volleyball-Meister BR Volleys Berlin ist mit dem neu formierten Team das nationale Double eine Pflichtaufgabe. «Wir müssen im Pokalendspiel in Mannheim dabei sein, das darf diesmal nicht an uns vorbeigehen», sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand vor dem Achtelfinal-Spiel beim Zweitliga-Fünften TV Baden am Sonntag (16.00 Uhr).

Volleyball

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Volleybälle liegen in einer Halle.

Die Pokal-Historie des elfmaligen Meisters, aber nur fünfmaligen Pokalsiegers umfasst nämlich selbst in der jüngeren, ansonsten erfolgreich verlaufenen Vergangenheit manchen unliebsamen Fehltritt. Vorige Saison schied das Team im Viertelfinale gegen die Netzhoppers KW-Bestensee überraschend aus. 2018 erwischte es die Volleys im Halbfinale bei der SVG Lüneburg, im Jahr zuvor kam im Viertelfinale das Aus gegen Herrsching. Das Kuriose: Alle drei Spiele wurden mit 2:3 verloren, alle nach 2:0-Satzführung der BR Volleys.
Beim TV Baden, beheimatet in der Nähe von Bremen, gibt man sich angesichts des hochkarätig besetzten Gegners keinerlei Illusionen hin. Das sei zwar «ein Hammerlos», sagte Manager Peter Sagajewski der Deutschen Presse-Agentur, gibt aber zu bedenken: «Was das Sportliche anbelangt, werden wir gegen diese Cracks aus Berlin ganz kleine Brötchen backen müssen. Wir arbeiten hier schließlich komplett auf Amateurbasis mit vielen Eigengewächsen.»
Einen leichten Vorteil sehen die Badener in den beengten Verhältnissen in ihrer Heimspielstätte. «In so einem Schuhkarton zu spielen, ist für die BR Volleys bestimmt auch etwas gewöhnungsbedürftig», meint Sagajewski. Die Lahof-Halle ist mit 350 Zuschauer ausverkauft, «die Karten waren in drei, vier Tagen vergriffen», erzählt der Manager.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 5. November 2021 09:50 Uhr

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