Volleys-Trainer: Jeder hat mal als Herausforderer angefangen

Volleys-Trainer: Jeder hat mal als Herausforderer angefangen

Der elfmalige deutsche Meister Berlin Volleys strebt in dieser Saison ambitionierte Ziele in der Champions League an. «Erst mal wollen wir die Poolrunde überstehen und dann so weit wie möglich kommen», sagte Volleys-Trainer Cedric Enard der «Berliner Morgenpost» (Mittwoch), «St. Petersburg ist Favorit in unserer Gruppe. Wir sind da der Herausforderer, aber das ist doch eine gute Position. Jedes große Team hat mal als Herausforderer angefangen.»

Cedric Enard

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Der Cheftrainer der BR Volleys: Cedric Enard.

Seinen Optimismus bezieht der 45-jährige Franzose, der zugleich als Trainer der estnischen Nationalmannschaft fungiert, aus dem Stamm seines Teams um den herausragenden Zuspieler Sergej Grankin. «Hinzu kommt, dass wir unser Level im Bereich der Ballannahme durch die Verpflichtung von Santiago Danani und Ruben Schott sehr verbessert haben. Das ist ein großer Bonus», sagte Enard. Durch das hohe Niveau seines Teams müssten zudem alle Spieler schon im Training «für ihre Einsatzzeit im Spiel kämpfen»: «Was ich besonders mag an dieser Mannschaft, ist die Einstellung jedes Einzelnen. Alle arbeiten hart, alle sind immer positiv.»
Auch für die Volleyball-Bundesliga müsste seine Mannschaft trotz sieben Erfolgen zum Start der neuen Spielzeit hart arbeiten. Vor dem Heimspiel am Mittwochabend gegen die United Volleys Frankfurt (19.30 Uhr, Twitch-TV und Sportdeutschland.TV) in der Max-Schmeling-Halle bezeichnet Enard den Pokalsieger aus Hessen sowie die SVD Powervolleys Düren als derzeit stärkste Gegner in der Bundesliga: «Wenn wir nicht aufmerksam sind, kann es für uns gefährlich werden. Und um das klarzustellen: Die erste Niederlage wird früher oder später auch noch kommen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. November 2021 10:30 Uhr

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