Berlin Volleys mit Finaleinzug: «Uns wurde alles abverlangt»

Berlin Volleys mit Finaleinzug: «Uns wurde alles abverlangt»

Im Moment des Triumphes zollten die Berlin Volleys auch dem Verlierer Anerkennung. «Wir haben gegen einen unglaublich starken Gegner gespielt, der uns über drei Matches alles abverlangt hat», sagte Außenangreifer Cody Kessel. Im dritten und entscheidenden Spiel einer insgesamt hochklassigen Playoff-Halbfinalserie um die deutsche Volleyball-Meisterschaft hatte sich der Hauptstadtclub bei den SWD powervolleys Düren am Samstag mit 3:1 (27:25, 25:21, 22:25, 27:25) behauptet und zog mit 2:1-Siegen ins Finale ein.

Berlin Volleys

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Berlin Volleys Eder Carbonera (l-r), Cody Kessel, Sergey Grankin und Benjamin Patch jubeln nach einem Punktgewinn.

Mit «großer Erleichterung» reagierte Manager Kaweh Niroomand auf den Erfolg, mit dem die Mannschaft bereits einen Platz in der Champions League sicher hat. «Das erleichtert uns die Planung für die kommende Saison und vieles, was damit zusammenhängt, erheblich», sagte Niroomand und dachte bei diesen Worten wohl auch schon an mögliche Spielerneuverpflichtungen.
In der Finalserie um den Meistertitel kommt es nun zum achten Mal in Folge zum ewigen Duell mit dem VfB Friedrichshafen. Das erste Spiel in der Serie im Modus Best of five findet erst nach Ostern am 8. April am Bodensee statt. «Es ist schade, dass gerade jetzt, wo wir endlich so ein bisschen im Rhythmus waren, wieder eine fast zweiwöchige Pause kommt», sagte Niroomand.
Beim entscheidenden Halbfinal-Sieg der Volleys in Düren lieferten sich beide Mannschaften einen höchst unterhaltsamen Schlagabtausch auf hohem Niveau. «Die Serie hat ein würdiges, hochemotionales Ende gefunden», sagte der Brasilianer Eder Carbonera, der im Mittelblock zusammen mit Anton Brehme zu den Erfolgsgaranten zählte. Beide Berliner Profis hatten am Ende bei je zehn Angriffen eine Erfolgsquote von 80 Ptozent aufzuweisen.
«Wir sind in dieser Halbfinal-Serie als Mannschaft gewachsen, jeder vertraut jetzt dem anderen», beschrieb Eder das Erfolgsgeheimnis der BR Volleys. Allerdings stand auch das dritte Spiel innerhalb einer Woche gegen die Dürener mehrfach auf der Kippe. Immer wieder konnten die Rheinländer durch starke Aufschläge auch Rückstände von drei, vier Punkten wettmachen. «Es war für uns schwerer, als es das Ergebnis am Ende vielleicht aussagt», gab Niroomand zu.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 28. März 2021 10:35 Uhr

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