BR Volleys: Fan-Pilotprojekt als bundesweiter «Türöffner»

BR Volleys: Fan-Pilotprojekt als bundesweiter «Türöffner»

Die Berlin Volleys möchten in von der Corona-Pandemie belasteten Zeiten «ein Signal der Zuversicht für den gesamten deutschen Sport setzen». Das sagte Manager Kaweh Niroomand am Sonntag im Hinblick darauf, dass das Playoff-Halbfinalspiel um die deutsche Volleyball-Meisterschaft gegen die SWD powervolleys Düren am kommenden Mittwoch erstmals wieder vor Zuschauern stattfinden soll.

Kaweh Niroomand

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Kaweh Niroomand, Geschäftsführer der BR Volleys.

Den Menschen solle «mit diesem Spiel eine Perspektive für die schrittweise Rückkehr zur Normalität, auch im Sport, gegeben werden», erklärte Niroomand. In der gut 8000 Zuschauer fassenden Max-Schmeling-Halle sind am Mittwoch als Teil eines Pilotprojektes von Sport und Kultur in der Hauptstadt 1000 Personen zugelassen, darunter 800 Zuschauer. Die Eintrittskarten sind laut BR Volleys zwei Tage nach dem Vorverkaufsbeginn fast vollständig vergriffen.
Ob sich das Vorhaben, wenigstens vor kleiner Kulisse spielen zu dürfen, tatsächlich realisieren lässt, hängt von den Inzidenzzahlen in Berlin ab. «Sollte die Senatsverwaltung von der Durchführung abraten, sind wir vorbereitet und würden sofort die Notbremse ziehen», erklärte Niroomand. Mit den Maßnahmen, die rund um das Spiel getroffen werden, sei sein Verein weit davon entfernt, fahrlässig zu handeln. «Gelingt das Projekt, kann es ein Türöffner für den Berliner und den bundesweiten Sport sein», sagte Niroomand.
Der Aufwand, Zuschauer zuzulassen und sie alle vorab einem Corona-Test zu unterziehen, sei «mit hohen Kosten verbunden», berichtete der Manager. Selbst wenn alle Eintrittskarten verkauft werden, rechnet er mit einem Minus im fünfstelligen Bereich.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 21. März 2021 15:11 Uhr

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