Berlin Volleys mühen sich zum Tiebreak-Sieg gegen Lüneburg

Berlin Volleys mühen sich zum Tiebreak-Sieg gegen Lüneburg

Nur mit äußerste Mühe haben die Berlin Volleys in der Volleyball-Bundesliga ihre fünfte Saisonniederlage abwenden können. Nach einer letztlich enttäuschenden Vorstellung setzte sich die Mannschaft von Trainer Cedric Enard im Heimspiel gegen die SVG Lüneburg am Mittwoch mit 3:2 (23:25, 19:25, 25:20, 25:19, 16:14) durch. Dabei machten die Berliner einen 0:2-Satzrückstand wett. Ihnen blieben aber wegen der beiden verlorenen Sätzen nur zwei der drei möglichen Punkte.

Bei den BR Volleys stand der unter leichten Rückenbeschwerden leidende Denis Kaliberda nicht im Kader. Der Franzose Timothee Carle saß auf der Bank. Im Außenangriff kam neben Samuel Tuia der Ex-Lüneburger Cody Kessel zum Zuge.
Ein Block von William Craft gegen Volleys-Diagonalangreifer Benjamin Patch bescherte den Gästen gleich mit dem ersten Satzball die 1:0-Satzführung. Dabei hatten die Berliner bei einer 16:12-Führung zur zweiten Technischen Auszeit alle Vorteile auf ihrer Seite gehabt.
Die Lüneburger waren auch im zweiten Durchgang das konzentriertere und zielstrebigere Team, verloren aber nach der 2:0-Satzführung ihre Linie. Die Berliner nutzten die Schwächephase des Gegners rigoros. Vor allem mit dem Aufschlag machten sie fortan mehr Druck. Der Lohn war das Erreichen des Tiebreaks. Dort waren die Gäste wieder hellwach, vergaben aber einen Matchball. Ein Angriff von Lüneburgs Richard Peemüller ins Aus entschied schließlich die Partie doch noch glücklich für die Berliner.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. Februar 2021 22:07 Uhr

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