Hinrunde beendet: Berlin Volleys sehen sich «auf gutem Weg»

Hinrunde beendet: Berlin Volleys sehen sich «auf gutem Weg»

Kaweh Niroomand hatte das Ziel für die Berlin Volleys für die letzten beiden Spiele des Jahres klar abgesteckt. «Wir wollen uns gut aus der Affäre ziehen, um dann, wenn sich unsere Verletztensituation entspannt hat, besser abzuschneiden», sagte der Manager. Der erste Schritt ist mit dem 3:0-Erfolg am Sonntag bei den Volleys Herrsching getan, der zweite soll am 27. Dezember im nicht minder schweren Auswärtsspiel bei den SWD powervolleys Düren folgen.

Kaweh Niroomand spricht

© dpa

Kaweh Niroomand, Geschäftsführer BR Volleys, spricht in einem Interview.

Die Hinrunde in der Volleyball-Bundesliga ist beendet. Die BR Volleys haben in ihren zehn Spielen zwei Niederlagen kassiert: 1:3 in Bühl, 0:3 in Friedrichshafen. Von 30 möglichen Punkten hat die Mannschaft 24 geholt. Sie ist damit aktuell Tabellendritter hinter Düren (26 Punkte) und Friedrichshafen (24/ein Spiel weniger).
«Wir sind auf einem guten Weg», sagte Trainer Cedric Enard nach dem Sieg in Herrsching und verbreitete vorsichtigen Optimismus. Der Franzose weiß allerdings auch, wo er für weitere Verbesserungen die Stellschrauben anziehen muss. «Wir haben es wieder nicht geschafft, Konstanz in unsere Aufschläge zu bringen. Auch die Annahme war nicht immer sattelfest», sagte der Chefcoach.
Enard wollte aber auch mildernde Umstände geltend machen. «Drei Punkte zu holen in dieser beengten Halle gegen eine kampfstarke Herrschinger Mannschaft, das ist nie einfach», meinte er. Allerdings widerlegt ihn die Statistik. Seit dem Aufstieg des Teams vom Ammersee im Jahre 2014 haben die Berliner alle acht Pflichtspiele in der Herrschinger Nikolaushalle gewonnen.
Diesmal durfte auch Sebastian Kühler einen nicht unerheblichen Teil zum Erfolg beitragen. Der 33-jährige Zuspieler war wegen personeller Engpässe bei den BR Volleys erst kürzlich aus einem einjährigen Volleyball-Ruhestand zurückgeholt worden. Als in Herrsching der dritte Satz bei einer 20:19-Führung der Berliner auf der Kippe stand, wechselte Enard den Routinier zum Aufschlag ein. Kühner schlug auf schlitzohrige Art ein Ass zum 21:19 und ebnete seiner Mannschaft damit den Weg zum Drei-Satz-Sieg.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 21. Dezember 2020 09:06 Uhr

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