BR Volleys starten in dezimierte Königsklasse

BR Volleys starten in dezimierte Königsklasse

Die Volleyball-Champions League geht wegen Corona schon dezimiert in die neue Saison. Noch sind einige Frage offen, wenn die Berlin Volleys am Dienstag (17.00 Uhr) gegen Sloweniens Titelträger Volley Ljubljana in die Gruppenphase der Königsklasse starten. Jastrzebski Wegiel musste für das erste Turnier in der Max-Schmeling-Halle kurzfristig absagen.

Die mehrfach mit Tape umwickelten Finger eines Volleyballspielers

© dpa

Die mehrfach mit Tape umwickelten Finger eines Volleyballspielers.

Drei Spieler des polnischen Spitzenclubs waren vor der Abreise positiv auf das Coronavirus getestet worden. «Das ist sehr bedauerlich, gerade für Wegiel selber. Die haben eine Topmannschaft beisammen», bedauert Volleys-Manager Kaweh Niroomand.
Zum Teilnehmerfeld der Gruppe C zählt jetzt in Berlin neben Gastgeber BR Volleys und Ljubljana nur noch Russlands Starensemble Zenit Kasan. Wegen Corona findet die Vorrunde diesmal in allen fünf Gruppen im Turniermodus mit einer Hin- und Rückrunde statt. Im Pool C folgt auf die Spiele in Berlin vom 9. bis 11. Februar 2021 die Rückrunde in Kasan.     
Welche Auswirkungen das Fehlen der Polen auf das Geschehen in der Gruppe hat, das will der Europäische Volleyball-Verband (CEV) noch im Verlauf des Montags entscheiden. «Für einen solchen Fall sind die Regeln nicht klar definiert», sagte Niroomand.
Möglich wäre, alle Spiele Wegiels als verloren zu werten. Das würde allerdings eine Wettbewerbsverzerrung bedeuten, da sich in der Königsklasse aus allen Vorrundengruppen neben den Erstplatzierten auch die drei besten Zweiten für das Viertelfinale qualifizieren.
Berliner Wasserbetriebe (1)
© Berliner Wasserbetriebe

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Würde Wegiel die Spiele nachholen, wären Terminengpässen unausweichlich und «das wäre auch eine Etatfrage, denn dadurch würden Reisekosten entstehen, die wir ja gerade vermeiden wollten, indem wir das Turnier nach Berlin geholt haben», erklärte Niroomand.
Ungeachtet dessen ist der Respekt der BR Volleys vor dem ersten Gegner, Volley Ljubljana, groß. «Sie spielen seit Jahren Champions League. Und sie sind eingespielt, weil sie weitgehend die gleiche Mannschaft haben wie im Vorjahr», sagte Niroomand. Auch da trafen die Berliner in der Königsklasse auf die Slowenen und gewannen beide Partien, erst 3:0 zu Hause, dann 3:2 in Ljubljana. 

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 7. Dezember 2020 11:51 Uhr

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