Berlin Volleys holen den Deutsch-Iraner Robin Baghdady

Berlin Volleys holen den Deutsch-Iraner Robin Baghdady

Die Berlin Volleys haben Talent Robin Baghdady verpflichtet. Der 21 Jahre alte Sohn einer ehemaligen Nationalspielerin und eines iranischen «Sportler des Jahres» unterschrieb beim Volleyball-Bundesligisten aus der Hauptstadt einen Vertrag, der für zwei Jahre gültig ist. «Er ist ein hochinteressanter und ein hochveranlagter Spieler. Sein Potenzial ist so groß wie er selbst», sagte Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand in einer Pressemitteilung am Donnerstag über den 2,05 Meter großen Außenangreifer, der zuletzt dem Team der Brandon University in Kanada angehört hatte.

Wie die «Berliner Zeitung» (Donnerstag) zuvor berichtet hatte, kam Baghdady auf Empfehlung von Erfolgstrainer Stelian Moculescu nach Berlin. «Er hat großes Potenzial, ist ein sehr intelligenter Spieler und technisch schon sehr weit», sagte Moculescu. Dem 70-jährigen, der seine Trainerlaufbahn 2018 mit dem Gewinn der Meisterschaft bei den BR Volleys beendet hatte, war Baghdady bereits vor längerer Zeit bei einem Lehrgang der deutschen B-Nationalmannschaft in Friedrichshafen aufgefallen.
«Ich hatte Angebote von mehreren Bundesligisten, aber mit der Anfrage aus Berlin stand mein Entschluss sofort fest. Als Kaweh bei meinen Eltern anrief, war die Freude groß», erklärte Baghdady. Seine Mutter Juliane Baghdady (geb. Schlipf) spielte unter anderem für Deutschland 1986 bei der WM. Vater Jalal war einst für Friedrichshafen aktiv.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 23. Juli 2020 10:35 Uhr

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