Berlin Volleys büßen gegen Frankfurt einen Punkt ein

Berlin Volleys büßen gegen Frankfurt einen Punkt ein

Die Berlin Volleys bleiben in der Volleyball-Bundesliga ungeschlagen Tabellenführer. Im letzten Pflichtspiel des Jahres besiegte der deutsche Meister die United Volleys Frankfurt am Sonntag allerdings nur äußerst mühsam mit 3:2 (27:25, 20:25, 25:20, 21:25, 15:8) und büßte durch die beiden verlorenen Sätze einen der drei Punkte ein. Vor der Saison-Rekordkulisse von 5898 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle wirkte die Mannschaft von Trainer Cedric Enard über weite Strecken müde. Ihre bisherigen sechs Partien vor eigenem Publikum hatten die BR Volleys allesamt 3:0 gewonnen. Den zweiten Matchball nutzte Mittelblocker Jeffrey Jendryk zum Sieg.

Cedric Enard ballt jubelnd die Faust

© dpa

Berlins Trainer Cedric Enard ballt jubelnd die Faust.

Schon der erste Durchgang wurde für die BR Volleys zur Zitterpartie, die erst der US-Amerikaner Jeffrey Jendryk mit dem dritten Satzball beendete. Allerdings mussten die Gastgeber auch das Handikap verkraften, dass beim Stande von 17:15 ihr bis dahin erfolgreichster Angreifer Samuel Tuia wegen einer Wadenzerrung vom Feld musste. Cody Kessel und später John Thomas Hatch vertraten ihn fortan.
Im zweiten Abschnitt fiel die Leistung der Gastgeber stark ab. Die Hessen bestimmten das Geschehen mit viel Angriffsdruck und hielten ihren Gegner zwischenzeitlich mit bis zu sieben Punkten auf Distanz.
Ihre beste Phase erwischten die Berliner unmittelbar nach dem Satzverlust. Schnell zogen sie auf 10:2 davon, mussten dann aber hart arbeiten, um die nie aufsteckenden Frankfurter nicht allzu nahe herankommen zu lassen. Verdientermaßen retteten sich die Gäste aber am Ende in den Tiebreak, lagen dort aber schnell 2:6 zurück und erholten sich davon nicht mehr.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 22. Dezember 2019 18:30 Uhr

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