Sechs Spiele in 18 Tagen: Hohe Belastung für Berlin Volleys

Sechs Spiele in 18 Tagen: Hohe Belastung für Berlin Volleys

Die Berlin Volleys stehen schon zu Saisonbeginn unter zeitlichem Stress. Gegen Aufsteiger Volleys Eltmann bestreitet der deutsche Meister am Mittwoch (19.30 Uhr) bereits sein sechstes Pflichtspiel in den 18 Tagen seit Saisonbeginn. «Wir müssen eben über die Spiele unsere Automatismen entwickeln, meint Manager Kaweh Niroomand über fehlende Trainingseinheiten in der heimischen Halle. Kapitän Moritz Reichert pflichtet ihm bei: «Vielleicht sind die vielen Spiele ja ganz hilfreich, um unseren Rhythmus zu finden.»

Berlin Volleys

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Match der Berlin Volleys gegen den VfB Friedrichshafen.

Die Belastung mit drei Spielen pro Woche verkrafteten die BR Volleys bislang gut. Sie sind noch ungeschlagen. Doch Reichert warnt vor einem Substanzverlust: «Auf Dauer wird das ganz schön anstrengend.» Leistungsträger wie Sergej Grankin, Benjamin Patch und Jeffrey Jendryk hatten keine echte Regenerationszeit wegen ihrer Teilnahme am Weltcup in Japan. Das Turnier dauerte noch an, als die Bundesliga-Saison schon lief.
Die Situation wird sich weiter verschärfen, wenn im Dezember die Gruppenphase der Champions League beginnt. Dann kommen zu den vielen Spielterminen noch erhebliche Reisestrapazen hinzu. Zweimal müssen die Berliner in der Königsklasse in Sibirien antreten. Das erste Auswärtsspiel Mitte Dezember bei Fakel Nowy Urengoy liegt im Terminkalender der Volleys in der Woche zwischen der anvisierten Halbfinal-Teilnahme im deutschen Pokal und dem Bundesliga-Duell beim Erzrivalen VfB Friedrichshafen am Bodensee.
Doch Reichert bleibt positiv gestimmt. «Unsere Stärke ist der breite Kader», sagt der Außenangreifer. «Da kann man auch mal jemandem eine Pause gönnen, ohne dass das Niveau gleich runtergeht.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. Oktober 2019 08:57 Uhr

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