Berlin Volleys sind Deutscher Meister 2019

Berlin Volleys sind Deutscher Meister 2019

Berlin ist deutscher Meister im Volleyball - zum vierten Mal in Serie. Der VfB Friedrichshafen kämpft sich dieses Mal nach einem 0:2 noch zurück, wird aber erneut nur Zweiter. Kapitän Kühner verkündet sein Karriereende, der Manager will die erste Sechs halten.

  • Berlin Volleys sind Deutscher Meister 2019© dpa
    Volleyball, Männer: Bundesliga, Berlin Volleys - VfB Friedrichshafen, Meisterschaftsrunde, Finale, 5. Spieltag in der ZF-Arena: Das Team der Berlin Volleys jubelt nach dem Sieg mit der Meisterschale.
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    Volleyball, Männer: Bundesliga, Berlin Volleys - VfB Friedrichshafen, Meisterschaftsrunde, Finale, 5. Spieltag in der ZF-Arena: Die Spieler der Berlin Volleys jubeln über ihren Sieg.
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    Volleyball, Männer: Bundesliga, Berlin Volleys - VfB Friedrichshafen, Meisterschaftsrunde, Finale, 5. Spieltag in der ZF-Arena: Berlins Kyle Russell beißt in die Goldmedaille, daneben stehen Moritz Reichert (l) und Adam White (r).
  • Jubel bei den Berlin Volleys© dpa
    Die Spieler der Berlin Volleys jubeln über ihren Sieg. Sie sind zum vierten Mal in Serie deutscher Meister. Foto: Felix Kästle
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    Volleyball, Männer: Bundesliga, Berlin Volleys - VfB Friedrichshafen, Meisterschaftsrunde, Finale, 5. Spieltag in der ZF-Arena: Das Team der Berlin Volleys jubelt nach dem Sieg mit der Meisterschale.dung weltweit
Die Spieler streiften die orangenen Meister-Trikots mit einer großen 10 über, der Manager kündigte «eine Party bis zum Mittwoch» an. Nach einem «Wechselbad der Gefühle», wie BR-Volleys-Chef Kaweh Niroomand das Auf und Ab des fünften Finalspiels um die deutsche Volleyball-Meisterschaft beschrieb, haben die Berliner beim Dauerrivalen VfB Friedrichshafen den Titel verteidigt.

Vierter Meistertitel für die Volleys in Folge

«Unglaublich, das war eine Millimeter-Entscheidung», kommentierte Sebastian Kühner den 3:2 (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14)-Triumph im entscheidenden Spiel der Best-of-five-Serie. Es war der vierte Titelgewinn in Serie, der zehnte insgesamt. Zugleich verkündete Kühner als Kapitän der BR Volleys das Ende seiner Karriere: «Es ist jetzt Zeit für die Familie.»

Benjamin Patch bester Angreifer

Vor 3810 Zuschauern in der ausverkauften ZF Arena nutzte Moritz Reichert mit einem Ass den zweiten Matchball für Berlin und entschied die Finalserie mit 3:2-Siegen. «Wir haben die ersten beiden Sätze sensationell gespielt», bemerkte Niroomand, der die erste Sechs einschließlich des überragenden russischen Olympiasiegers Sergej Grankin auch für die neue Spielzeit in Berlin halten will. Der US-Amerikaner Benjamin Patch war mit 29 Punkten bester Angreifer bei den Gästen.

«Viel trinken und wenig schlafen»

«Das war ein würdiges Finale. Wir fliegen morgen zurück von Stuttgart. Bis dahin werden wir viel trinken und wenig schlafen», erklärte Kühner bei Sport1 nach der Übergabe der Trophäe. Montag steht in der Hauptstadt ein gemeinsames Mannschaftsessen an, einen Tag später gibt es mit den Fans die offizielle Meisterparty.

BR Volleys kontrollierten anfangs das Geschehen erstaunlich deutlich

Annahme und Block funktionierten nahezu perfekt. Ein Ass von Reichert bescherte der Mannschaft früh eine 11:6-Führung. Auch in Durchgang zwei konnte der Gastgeber nicht viel entgegensetzen.

Reichert verwandelt den Matchball

Die Gäste büßten jedoch nach der 2:0-Satzführung im dritten Abschnitt ihr dynamisches Spiel ein. Angetrieben vom Publikum steigerte sich der VfB deutlich. Auch diverse Spielerwechsel brachten die BR Volleys lange Zeit nicht wieder in die Spur. Friedrichshafen rettete sich in den Tiebreak. «Als es in den fünften Satz ging, dachte ich, es schwimmt uns davon», sagte Niroomand. Doch sein Team führte dann schnell 5:2 und 10:7, ehe sich wieder einige Fehler einschlichen. Am Ende sorgte Reichert für den entscheidenden Punkt.

Friedrichshafen als fairer Verlierer

«Glückwunsch an Berlin, Berlin ist absolut verdienter Meister. Es war knapp», sagte VfB-Trainer Vital Heynen. Der Belgier ist zukünftig nur noch Nationaltrainer von Weltmeister Polen. In seinen drei Jahren in Friedrichshafen holte Heynen drei Mal den ersten Platz in der Hauptrunde, drei Supercups und drei DVV-Pokale - nur in der Finalserie um die Meisterschaft scheiterte er mit Friedrichshafen jedes Mal an den Berlinern.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. Mai 2019 08:41 Uhr

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