Volleys kapitulieren in der Champions League

Volleys kapitulieren in der Champions League

Bei den Berlin Volleys machte sich Katerstimmung breit. «Die Champions League ist für uns gegessen», bedauerte Manager Kaweh Niroomand.

Berlin Volleys nach Niederlage

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Die Berliner Jeffrey Jendryk (l-r), Sebastian Kuehner und Nicolas Le Goff laufen nach Spielende enttäuscht über das Spielfeld.

Nachdem der deutsche Meister am Mittwoch sein viertes Gruppenspiel daheim mit 0:3 (20:25, 21:25, 36:38) gegen Trefl Danzig verloren hatte, besitzt die Mannschaft allenfalls noch theoretische Chancen auf das Erreichen des Viertelfinales.
«Wir müssen uns jetzt auf die Meisterschaft konzentrieren», lautete Niroomands neue Vorgabe. Es ist das letzte verbliebene Saisonziel für die BR Volleys nach dem frühen Aus in der Champions League, dem K.o. im Halbfinale des deutschen Pokals und der Niederlage im Supercup.
In der Königsklasse waren die Volleys in bisher vier Partien nur einmal siegreich: mit 3:1 gegen Belgiens Meister Greenyard Maaseik. Sie sind damit Letzter in ihrer Vierergruppe. Zwei Spiele folgen noch, beide auswärts: zunächst das Rückspiel in Maaseik und zum Abschluss bei Skra Belchatow in Polen.
«Da ist wohl kaum noch etwas zu holen», ahnt Niroomand. Dabei bot sich dem Manager vorab eine weitaus rosigere Perspektive: «Das ist ja das Bedauerliche: Bei der Ausgeglichenheit in unserer Gruppe wäre es sogar möglich gewesen, Erster zu werden.»
Auch gegen Danzig hielten die Volleys recht ordentlich mit. «Aber in vielen entscheidenden Situationen finden unsere Spieler nicht die richtigen Lösungen», klagte Niroomand. Dieses Manko zeigte sich besonders im mit 36:38 verlorenen dritten Durchgang. Acht Satzbälle in Serie konnten die Volleys nicht nutzen.
Berlin Volleys
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 31. Januar 2019 11:57 Uhr

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