Wenig Hoffnung für Volleys auf Viertelfinale

Wenig Hoffnung für Volleys auf Viertelfinale

Das Erreichen des Viertelfinales in der Champions League ist für die Berliner Volleys in weite Ferne gerückt.

Berlin Volleys

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Nicolas Le Goff und Paul Carroll (l-r) blocken am Netz (Archiv)

«Auch der zweite Platz reicht ja vielleicht noch», erklärte zwar Manager Kaweh Niroomand und setzt noch auf das Prinzip Hoffnung. Aber auch er hält nach der 0:3 (21:25, 22:25, 23:25)-Heimniederlage am Mittwoch gegen Polens Meister PGE Skra Belchatow die Ausgangslage für «sehr schlecht, auch wenn in unserer Gruppe jeder jeden schlagen kann». Nach drei Spieltagen in der Königsklasse bilden die BR Volleys mit nur einem Sieg das Schlusslicht in ihrer Vierergruppe.
Das Restprogramm macht wenig Hoffnung auf Besserung der Lage. Die Volleys treten noch zweimal auswärts an, und zwar zum Rückspiel in Belchatow (27. Februar) sowie bei Greenyard Maaseik in Belgien (13. Februar). Zuvor haben sie am 30. Januar in Berlin den polnischen Meisterschaftsdritten Trefl Danzig zu Gast. «Das wird auch zu Hause ein ganz schwerer Brocken», sagte Niroomand. Mit 0:3 verloren die Volleys gegen den derzeitigen Gruppenersten das Hinspiel.
Gegen Belchatow deuteten die Berliner lediglich in kurzen Phasen an, dass sie auch ein Klasseteam wie Belchatow in Schwierigkeiten bringen können. So lagen die Volleys im zweiten Satz nach einem Block von Kyle Russell 16:13 in Führung, im dritten Abschnitt glückten Samuele Tuia zwei Asse in Folge zum 9:4. Beide Sätze gingen aber am Ende verloren. «Wir schaffen es nach solchen Führungen einfach nicht, mit Gelassenheit und Geduld unser Spiel weiter aufzuziehen», urteilte Niroomand und begründet dieses Manko mit einem personellen Missstand: «Uns fehlen ein, zwei Säulen in der Mannschaft, die auch mal Ruhe reinbringen.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 17. Januar 2019 11:28 Uhr

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