BR Volleys verpassen erste Chance auf Titel-Hattrick

BR Volleys verpassen erste Chance auf Titel-Hattrick

Die BR Volleys vergeben die erste Gelegenheit auf den Titel-Hattrick. Die Berliner spüren im dritten Finalspiel die Entschlossenheit des Erzrivalen Friedrichshafen.

VfB Friedrichshafen - Berlin Volleys

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Berlins Georg Klein und Aleksandar Okolic (v.) und Friedrichshafens Daniel Malescha und Andreas Takvam.

Trainer-Routinier Stelian Moculescu muss auf seinen 20. Meistertitel warten. Die BR Volleys unterlagen am 02. Mai 2018 im dritten Finalspiel um die deutsche Meisterschaft beim Erzrivalen VfB Friedrichshafen nach hartem Kampf mit 1:3 (23:25, 16:25, 25:22, 23:25). Das Team von Mosulescu, der vor knapp drei Monaten beim Titelverteidiger das Kommando übernommen hatte, suchte am Bodensee lange Zeit den Rhythmus aus den ersten beiden Siegspielen. Die späte Steigerung wurde nicht belohnt. In der Best-of-five-Serie steht es 2:1 für die Berliner, die am Sonntag (15 Uhr) in der heimischen Schmeling-Halle die nächste Chance auf den Titel haben.

Moculescu kehrt aus dem Ruhestand zurück

Am 12. Februar 2018 war der ehemalige Bundestrainer Moculescu aus dem Rentnerleben als Coach zurückgekehrt - und das ausgerechnet im Club seines ehemalige Erzrivalen Kaweh Niroomand. «Ich habe dran geglaubt, dass er das Ruder rumreißen kann. Deswegen habe ich ihn geholt. Er hat ja die Mechanismen nicht verlernt», sagte der Berliner Manager. Hatte der ehemalige Friedrichshafener Coach in den ersten zwei Finalspielen gegen seinen Ex-Verein noch die Erfolgstaktik gefunden, gelang das diesmal nur zeitweise. «Ich kann nicht zaubern, ich kann nur reden mit den Leuten», hatte der 67-Jährige schon zuvor erklärt.

Im zweiten Durchgang hatten die BR Volleys keine Chance

Moculescu begann das Match wieder mit den erfahrenen Kräften Robert Kromm und Paul Carroll. Und der erste Satz war lange ausgeglichen, die Gäste führten zeitweise, blockten auch gut. Doch am Ende zeigten sich die Friedrichshafener durchschlagskräftiger. Der US-Amerikaner Kyle Russell, der maßgeblichen Anteil an den ersten beiden Siegen in der Endspielserie hatte, konnte diesmal nicht glänzen. Die Gastgeber dominierten.

Positionswechsel der Berliner nicht erfolgreich

Der Berliner Trainer wechselte im dritten Durchgang nochmals auf einigen Positionen durch. Carroll setzte sich immer mehr durch, war am Ende mit 14 Punkten bester Berliner. Die Gäste holten einen 7:11-Rückstand auf und schöpften mit dem Satzgewinn Hoffnung. Aber im vierten Satz zeigte sich der VfB wieder stabiler. Würden die BR Volleys auch am Sonntag unterliegen, gäbe es am 9. Mai in Friedrichshafen das entscheidende fünfte Match. 
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 3. Mai 2018