Union-Coach verteidigt Kurs: Nichts aufschwatzen

Union-Coach verteidigt Kurs: Nichts aufschwatzen

Union Berlins Trainer Urs Fischer hat seinen extrem vorsichtigen Kurs trotz Tabellenplatz fünf auch nach dem 2:0 im Derby gegen Hertha BSC verteidigt. «Lasst uns so weitermachen, von Spiel zu Spiel denken. Wieso müssen wir uns irgendwo was aufschwatzen lassen? Ich sage es mal so, das müssen wir nicht, das würde auch nicht zu uns passen», sagte der Schweizer am Sonntag. Fischer sieht trotz des Europapokal-Rangs nach zwölf Spieltagen in der Fußball-Bundesliga und bereits 20 Punkten den Klassenerhalt als einziges Ziel für die Eisernen.

Urs Fischer

© dpa

Unions Trainer Urs Fischer gibt vor dem Spiel ein Interview.

«Wir stehen für was, und für das, was wir stehen, sind wir gut gefahren. Was Neues reinbringen, das sehe ich nicht. Wir sind ein junger Bundesligist. Wir sind im dritten Jahr. Ich würde was anderes sagen, wenn wir seit 20 Jahren dabei wären und immer mal wieder europäisch dabei waren», sagte Fischer. Den Derby-Erfolg habe er am Samstagabend nicht groß gefeiert. Man habe kurz angestoßen und sich gefreut. «Ich war gegen elf Uhr im Bett», sagte der Erfolgscoach.
Bereits am Sonntag startete Fischer die Vorbereitung auf das möglicherweise entscheidende Gruppenspiel in der Conference League am Donnerstag (18.45 Uhr) bei Maccabi Haifa. Nur mit einem Sieg erhalten sich die Eisernen die Chance, noch aus eigener Kraft die K.o.-Phase in dem internationalen Wettbewerb zu erreichen.
Möglicherweise steht in Israel Paul Jaeckel nach seinem Infekt zur Verfügung. Fischer hofft auf eine Rückkehr des Verteidigers ins Mannschaftstraining am Dienstag. Für Angreifer Kevin Behrens kommt die Partie in Haifa nach seiner Corona-Infektion noch zu früh.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 21. November 2021 14:30 Uhr

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